Griechische Inseln
Schön, wie auf griechischen Inseln der Tag, Wäre mit dir mir das Leben, Doch nur dem Mut, der das Kühnste vermag, Wird auch die Blüte, die schönste, gegeben. Mitten im […] Mehr lesen
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Vorbei! Zerrissen, zerstoben wie zarter Morgentraum!
Kalt blickt die Welt in meine thränenden Augen, und meine Thränen wandeln nicht die Welt.
O warum kann Liebe nicht leben wie auf der Flur ein Vogelpaar?
Die treue Flur gibt Halme zum Nest und Körnchen.
Doch zwei Menschenherzen in steinerner Stadt brauchen Stube und Kleider und Brod, und die Stadt ist so grausam hart ...
Weinendes Lieb, geh von deinem armen Schatz, der dich nicht kleiden und speisen kann, weinendes Lieb, fahr wohl! -
So bist du fortgegangen ...
Ich und die Stube wir sind allein, blicken uns an so leer, beide vor Gram ganz stumm ...
Welch garstiges Gesumm, bösartig dumpfes Rollen tönt drunten von der grauen Gasse!
Höhnst du, steinerne Stadt?
Wie ich dich hasse, grausame Gasse, brandende Menschenmasse!
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Quelle:
Einsiedler und Genosse von Bruno Wille
Berlin 1894
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Andre Leute, wenn sie springen In die Schranken, sind gesund; Doch wir Minnesänger bringen Dort schon mit die Todeswund'. Und wem dort am besten dringet Liederblut aus Herzensgrund, Der ist Sieger, der erringet Bestes Lob aus schönstem Mund. Quelle: Heinrich Heine Lieder […]