databeacon

Internet-Magazin

Kindlein

In dunkler Straße das niedre Haus - vorüberflutet der Welt Gebraus. Voll Stroh die Lade, nicht Bett noch Schrein, und drüber des leuchtenden Sternes Schein! Und drinnen das […] Mehr lesen

Mehr lesen

geteiltes Meer unter

Silber flimmert das gewölbte blau, das Meer geteilt, rund um den Strand mit Strandkörben sind kleine Cafés und Lokale, in denen abends immer mit Rettungsring für Abwechslung […] Mehr lesen

Mehr lesen

Ufer mit freiem Ausblick

Das Ufer griff dort landzungenartig in den Fluß hinein, so daß man einen freien Ausblick auf das Wasser haben mußte. Endlich bin ich dort und schau mich um und - was seh' ich? […] Mehr lesen

Mehr lesen
Panorama Shop Speicherplatz Panorama Speicherplatz Cloud Hosting Daten Bruecke Panorama Server-Hosting Europa USA Asien

Internet-Magazin für Tourismus, Service, Handwerk, Handel, Industrie...

Getrübte Aussichten der Galgenzeit.

Der unendliche Beginn einer endlosen Wartezeit.

Man nennt es die Galgenzeit. Nicht weil sie mit einem Strick um den Hals endet. Sondern weil sie sich dehnt, eine Saite aus Gedärm, die immer dünner singt, bis nur noch das Summen der Stille übrig bleibt. Sie haben mich hierher gebracht, in diese Kammer, die nach kaltem Stein und dem süßlichen Modergeruch vergeblicher Waschungen riecht. Sie gaben mir Brot, das wie gepresste Sägespäne schmeckt, und Kleider, die mir nicht gehören. Die Kleider eines anderen Verurteilten. Ich empfinde seinen Schweiß, seine Angst, seinen Tod. Das Urteil war ein Papierknistern in einem hohen, leeren Raum. Die Stimme des Richters klang wie das Rascheln toter Blätter. Seitdem warte ich. Auf die Henker. Auf den Galgen. Auf das Ende dieser Zeit, die keine Zeit mehr ist.

Die atmende Mauer und das stumme Gericht des steinernen Auges.

Die Mauer unter meiner Handfläche atmet Feuchtigkeit. Ein langsames, kaltes Schwitzen. Ich zähle die unregelmäßigen Steine, immer wieder, bis sich ihre Anordnung verschiebt, bis ein Stein ein stumpfes Auge wird, das mich betrachtet. Der Tisch, ein grob behauener Klotz, trägt die Rillen unzähliger vorheriger Mahlzeiten, eingekerbt von stumpfen Messern oder vielleicht Fingernägeln. Mein Brot liegt darauf wie ein Fremdkörper. Ich beiße nicht hinein. Der Akt des Kauens wäre eine Konzession an diesen Ort, eine Bestätigung, dass ich noch feste Nahrung benötige. Das Licht fällt durch einen schmalen Schlitz hoch oben. Ein staubiger, matter Messerstreich, der den Raum nie erreicht, nur die gegenüberliegende Wand in ein fahles Grau taucht. In diesem Grau tanzen manchmal Formen. Gesichter. Die Gesichter der Schergen, wenn sie die Tür öffnen. Ihre Schritte auf dem Steinboden sind das einzige Echo, das hier Widerhall findet. Sie sagen nichts. Ihre Blicke wiegen mich ab, erfassen meinen Zustand, protokollieren mein Verweigern des Brotes. Sie sind die Bürokraten meines Verfalls.

In den feuchtwarmen Traumfabriken der administrativen Qual.

Der Schlaf ist kein Entkommen. Er ist der andere Flügel dieses Gebäudes. Ich betrete ihn durch eine Tür, die sich in der feuchten Wand meiner Wachheit auftut. Dort unten ist es warm. Feucht-warm. Die Luft dick von Gerüchen, die ich benennen kann, obwohl ich sie nie zuvor gerochen habe: Verbrannter Zucker und rostiges Eisen. Schweiß und etwas Fauliges, Süßliches. Das Geräusch tropfenden Wassers hallt in einem rhythmischen, lebendigen Pochen wider. Es sind nicht die Folterinstrumente, die mich erschrecken. Es ist die Präzision. Die ordentlichen Reihen von Zangen, die an der Wand hängen, jedes Metallteil blank geputzt. Die sauberen Steinrinnen im Boden, die zu einem Abfluss führen. Die bedächtigen Bewegungen der Männer in schmutzstarrenden Lederschürzen, die nicht wütend sind, nur konzentriert. Sie kümmern sich um die Maschine des Schmerzes wie Uhrmacher. In diesen Träumen bin ich nicht der Gefolterte. Ich bin der Besucher. Ich stehe in der Ecke und beobachte, wie die Prozedur an einer formlosen Gestalt vollzogen wird. Die Schreie haben eine klare Tonhöhe. Ich wache auf, und mein eigener Mund ist staubtrocken. Der Geruch von verbranntem Zucker bleibt in meiner Nase.

Das Tribunal in Grau protokolliert den langsamen Fortschritt meines Zerfalls.

Sie kamen heute zu dritt. Nicht die gewöhnlichen Wächter mit ihren stumpfen Blicken. Diese Männer trugen graue, knitterfreie Anzüge unter ihren groben Mänteln. Einer trug eine Ledermappe. Sie stellten sich um meinen Tisch herum auf, ein Tribunal aus Schweigen. Der Mann mit der Mappe öffnete sie und holte ein Formular hervor. „Bestätigung des Fortbestehens der Galgenzeit,“ sagte er mit einer Stimme, die nach Büro und Tinte klang. Er musterte mich. „Der Proband zeigt Anzeichen physischer Degradation. Nahrungsaufnahme verweigert. Schlafzyklen unregelmäßig.“ Sein Kollege notierte etwas auf einem Klemmbrett. Der Dritte, der größte von ihnen, sagte nichts. Seine Hände hingen schwer an seinen Seiten. Die Hände eines Helfers, der Dinge bewegt, die zu schwer für andere sind. Sie verließen die Kammer, ohne mir eine Frage gestellt zu haben. Das Urteil war vollstreckt, indem es fortbestand. Die Richter delegieren die Ausführung an die Schergen, die Schergen protokollieren den Fortgang für die Richter, und die Henker warten irgendwo auf ihren Einsatzbefehl, der vielleicht schon geschrieben ist, vielleicht noch nicht. Ich bin der Drehpunkt, um den sich dieses langsame Rad dreht.

Die Gewalt der Sehnsucht nach einem Himmel der niemals endet.

Es überfällt mich in der tiefsten Stille der Nacht, wenn das Gebäude selbst zu schlafen scheint. Eine körperliche Gewalt, die mich vom Lager hochreißen will. Ich möchte durch diese Mauern stürmen, hindurchgehen, als wären sie Rauch. Ich möchte auf einem Feld liegen, das nach Erde und nassem Gras riecht. Ich möchte den unermesslichen, kalten Atem des Nachthimmels einatmen, die Milchstraße als silbernes Gerinnsel über mir. Die Sterne wären Punkte, keine Rillen im Stein. Diese Sehnsucht ist so scharf, dass sie schmerzt. Sie sitzt hinter meinem Brustbein wie ein Splitter aus Eis. Manchmal stehe ich tatsächlich auf, presse mein Ohr gegen die kalte Tür, lausche in den Flur hinaus. Ich höre nur das Summen der elektrischen Beleuchtung irgendwo weit weg, das surrende Blut einer modernen Folter. Die Schergen haben Sensoren. Sie wissen, wann ich aufstehe. Ein leises Summen an der Tür warnt mich, bevor der Blick durch den Spyhole fällt. Ihre Wachsamkeit ist absolut. Sie lassen mir nicht einmal die Flucht in die Vorstellung einer Flucht.

Die verblassenden Gesichter werden zu stummen Anklägern in der Dunkelheit.

Meine Motivation. Ein Wort, das in der Mappe des grauen Mannes stehen könnte. „Proband zeigt anhaltende Bindung an externe Motivationsfaktoren (Familie).“ Sie sind mein letzter Halt. Doch wenn ich versuche, mich an ihre Gesichter zu erinnern, sind sie wie unter einer Eisschicht gefangen. Ich sehe Umrisse. Die Art, wie sich das Licht im Haar meiner Tochter brach. Der Geruch von Holzrauch in den Kleidern meines Sohnes, wenn er vom Spielen draußen kam. Die Wärme der Hand meiner Frau in meiner. Aber die Details lösen sich auf, werden von der nüchternen Atmosphäre der Kammer aufgesogen. Statteressen erscheinen sie mir manchmal hier. Meine Frau sitzt für einen Augenblick auf der Kante meines Lagers, ihr Gewicht hinterlässt keine Delle im Stroh. Meine Kinder huschen als Schatten über die gegenüberliegende Wand. Sie sind keine Tröstung. Sie sind Ankläger. Sie fragen mich mit ihrer stummen Präsenz, warum ich hier bin. Warum ich sie nicht beschütze. Die Unschuld, die ich beweisen muss, ist nicht mehr juristisch. Sie ist die Unschuld gegenüber ihnen. Dass ich sie nicht im Stich gelassen habe. Doch hier, in dieser Kammer, bin ich nichts als Verlassenheit in Fleisch.

Die feierliche Prozedur der Reinigung vor dem was immer kommen mag.

Heute geschah etwas Neues. Der große, stille Scherge kam allein. Er trug keinen Mantel, nur seine einfache Uniform. In seinen schweren Händen hielt er eine Schüssel mit Wasser und einen sauberen Lappen. Er stellte beides auf den Tisch. Dann trat er zurück und wartete. Seine Anwesenheit füllte den Raum, drückte die Luft heraus. Ich starrte auf das Wasser. Es war klar. Es spiegelte das fahle Licht vom Schlitz wider. Dies war kein Test. Es war eine Prozedur. Die Prozedur der Reinigung vor dem…? Ich stand auf. Meine Beine zitterten. Ich tauchte den Lappen ein, das Wasser war kühl. Ich begann, mein Gesicht zu waschen. Den Hals. Die Hände. Der Akt war seltsam feierlich. Der Scherge beobachtete jede Bewegung, sein Gesicht eine Maske aus professioneller Aufmerksamkeit. Als ich fertig war, nahm er Schüssel und Lappen wieder an sich. Sein Blick traf meinen für eine Sekunde. In seinen Augen war keine Grausamkeit, keine Anteilnahme. Nur die blanke, polierte Oberfläche einer vollendeten Pflicht. In diesem Moment verstand ich. Der Galgen war nicht ein Ereignis. Er war ein Prozess. Ich war nicht auf dem Weg zur Hinrichtung. Die Hinrichtung war im Gange. Seit dem ersten Tag. Diese Reinigung war ein Schritt im Handbuch. Der nächste Schritt konnte alles sein.

Die administrative Extraktion der Seele mit Werkzeugen aus Papier und Licht.

Die Träume änderten sich. Ich war nicht mehr nur Zuschauer in den Folterkammern. Ich lag auf dem sauberen Steinblock. Die Männer in den Lederschürzen beugten sich über mich. Ihre Werkzeuge waren nicht aus Metall. Sie waren aus Papier und Licht. Einer hielt ein durchscheinendes Organ in der Hand, das pulsierte – meine Seele, in einem amtlichen Formular eingeschweißt. Ein anderer tippte Daten in eine unsichtbare Tastatur. Der Schmerz war nicht scharf, sondern ein tiefes, diffuses Ziehen, als würde etwas Essenzielles aus mir herausadministriert. Ich erwachte mit einem Schrei, der in meiner Kehle stecken blieb. Die Tür meiner Zelle stand offen. Nicht weit, nur einen Spalt. Dahinter herrschte tiefe Dunkelheit. Es war keine Einladung. Es war ein Test. Ein offener Türspalt in dieser Welt ist gefährlicher als ein geschlossenes Schloss. Ich blieb auf meinem Lager sitzen. Ich rührte mich nicht. Ich starrte auf diesen schwarzen Schlitz, bis meine Augen brannten. Nach Stunden, oder Tagen, schloss sich die Tür wieder lautlos. Sie hatten protokolliert: Proband reagiert nicht auf provocatio libertatis. Der Reiz der scheinbaren Freiheit. Ich hatte bestanden. Oder versagt. Ich wusste es nicht.

Der organische Aufstand des verschimmelten Brotes und das Kratzen in der Wand.

Das Brot auf meinem Tisch begann zu wachsen. Winzige, weiße Fäden sprossen aus seiner Kruste. Ein feiner, modriger Pelz. Ich beobachtete diesen langsamen, organischen Aufstand gegen die Trockenheit. Das Leben fand einen Weg, hier, in dieser Kammer des Todes. Es war ein ekelerregender, wunderbarer Anblick. Diese winzige Pilzkolonie war freier als ich. Sie verbrauchte das Brot, verwandelte es, existierte nach ihren eigenen Regeln. In dieser Nacht hörte ich ein neues Geräusch. Ein Kratzen. Leise, beharrlich. Es kam nicht von außerhalb der Tür. Es kam von innerhalb der Wand. Von hinter den Steinen. Etwas grub sich durch das Gemäuer. Ich legte mein Ohr an den kalten Stein. Das Kratzen war rhythmisch. Ein winziger, unermüdlicher Herzschlag. Vielleicht war es eine Ratte. Vielleicht waren es die Wurzeln eines Baumes draußen, die nach Wasser suchten und stattdessen auf mein Gefängnis stießen. Vielleicht war es etwas anderes. Etwas, das von den dünstigen Folterkammern unter uns heraufkroch, angezogen von meiner stillen Verzweiflung. Ich fürchtete mich nicht vor diesem Geräusch. Ich lauschte ihm. Es war ein Zeichen. Ein Zeichen, dass diese Welt Risse hatte. Dass ihr System nicht dicht war.

Die Einreichung einer offiziellen Beschwerde über die unzureichende Beleuchtung.

Als die grauen Männer am nächsten Morgen zur „Fortbestandskontrolle“ kamen, tat ich etwas Unerwartetes. Ich sprach. Meine Stimme war rostig, ein knarrendes Geräusch. „Ich möchte eine Beschwerde einreichen,“ sagte ich. Der Mann mit der Mappe blinzelte. Sein Kollege hielt den Stift über das Klemmbrett, unschlüssig, in welche Rubrik er das einordnen sollte. „Es betrifft die Luftqualität,“ fuhr ich fort. „Und die unzureichende Beleuchtung. Sie behindern meine Fähigkeit, mich angemessen auf das bevorstehende Verfahren vorzubereiten.“ Ich sprach von „Verfahren“, nicht von Hinrichtung. Ich spielte ihre Sprache. Der große Scherge hinter ihnen verzog keine Miene. Der Mann mit der Mappe sammelte sich. „Das ist nicht vorgesehen,“ sagte er steif. „Dann muss es vorgesehen werden,“ sagte ich. „Überweisen Sie mich an die zuständige Abteilung. Ich bestehe auf die Einhaltung der Verfahrensordnung.“ Es gab eine lange Pause. Das Kratzen in der Wand schien lauter zu werden. Der Mann nickte schließlich, ein winziges, verwaltungsmäßiges Zucken. „Wir werden Ihr Anliegen prüfen.“ Sie gingen. Ich hatte nichts gewonnen. Aber ich hatte den Fluss unterbrochen. Ich hatte einen winzigen, papiernen Keil in das gut geölte Rad ihrer Prozedur getrieben. Der Galgen war ein Prozess. Und ich hatte gerade einen eigenen Prozess initiiert, innerhalb des ihren.

Die Galgenzeit verwandelt sich in ein Territorium winziger unverwaltbarer Dinge.

Die Galgenzeit dauert an. Aber sie hat sich verändert. Ich warte nicht mehr nur. Ich lausche dem Kratzen in der Wand. Ich beobachte das wachsende Leben auf dem Brot. Ich wasche mich nicht mehr, wenn der stille Scherge mit der Schüssel kommt, es sei denn, ich entscheide, dass es an der Zeit ist. Ich studiere die Rillen im Tisch, als wären sie eine Landkarte. Eine Karte meiner Zelle, die sich langsam in mein Territorium verwandelt. Die Schergen, die Richter, die Henker – sie sind noch da. Ihre Maschinerie surrt vor sich hin. Aber ich bin nicht länger nur ihr Subjekt. Ich bin ein Störfaktor in ihrem Protokoll. Der Galgen wartet immer noch irgendwo da draußen, ein dunkler Knoten in der Zukunft. Doch zwischen ihm und mir liegt jetzt ein Feld winziger, unverwaltbarer Dinge: Ein Pilz. Ein Kratzen. Eine Beschwerde über die Luftqualität. Die Zeit, die sie mir zum Sterben gegeben haben, nutze ich, um zu leben. Auf meine eigene, stille, widerspenstige Art. Die wahre Hinrichtung wäre gewesen, nichts zu tun. Das habe ich verweigert. Die Galgenzeit ist jetzt meine Zeit.


Mit herzlichem Dank und der Hoffnung, dass Ihre Luftqualität besser ist als meine,
Ihr Insasse der Bürokratie und säumiger Zahler an den Zins der Zeit.

uwR5


*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass wir uns jeglicher konkreten geografischen, zeitlichen oder systemischen Verortung enthalten. Die beschriebenen Prozeduren existieren jenseits von Epochen und Grenzen, sie sind in den Aktenbergen aller Verwaltungen zuhause und blühen in jedem Regime, das den Menschen dem Formular unterordnet. Die Namen der Schergen, Richter und Henker wechseln, ihre Methoden verfeinern sich. Wir berichten nicht von gestern oder anderswo, sondern von einer immerwährenden Möglichkeit.

Quellenangaben:
Inspiriert von der beharrlichen Stille im Warteraum.
Bundeszentrale für politische Bildung: Folter im 20. Jahrhundert
Deutsches Historisches Museum: SS und Polizei – Der Verwaltungsapparat des Terrors
Frankfurter Allgemeine Zeitung: Kafka-Dossier – Die Bürokratie der Angst
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

weiterlesen =>

Informationen aus dem Internet

Die Stille am Dom zu Köln

Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte Glocke verstummt, legt mehr lesen >>>

Das Echo des Schmerzes hat am

Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort war. Dann mehr lesen >>>

Jeder Regentropfen ist ein

Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es mehr lesen >>>

Im Zauberspiegel blieb ein

Die Luft im Garten war schwer vom Duft verwelkender Rosen und einer unsagbaren Stille. Im Haus, hinter der schweren Samtgardine, die nach diesem Garten mehr lesen >>>

Goldene Wellen, ein

Die steinerne Stille des Archivs, nur durchbrochen vom leisen Rascheln vergilbten Pergaments, verbarg ein Geheimnis aus einer anderen Zeit. Ein mehr lesen >>>

Ritter steigen aus der Gruft,

Die kalte Nachtluft lag schwer über dem verlassenen Steinbruch bei Forchheim. Ein eisiger Wind fuhr durch die leeren Maschinenhallen und mehr lesen >>>

Der Wind erzählt von einem

Das Königreich atmete den süßen, fauligen Atem der Angst. Er hing über den Märkten, wo das Gemurmel der Händler jetzt ein mehr lesen >>>

War das Knarren im

Ein ganz normales Haus, erfüllt von der Vorfreude auf neues Leben. Ein helles, unfertiges Kinderzimmer. Doch dann mehr lesen >>>

Kein Wettgesang

Die Dresdner Chorszene, ein stolzes Echo jahrhundertealter Tradition, erbebt, als ein renommierter Dirigent mehr lesen >>>

Ein Spatzen Lied webt die

Stell dir eine Landschaft vor, in der die Morgenstille nicht von Vogelgesang, sondern von einem mehr lesen >>>

Das Haus, es seufzt und

Ein alter Brief mit einem unbekannten Erbe zieht einen Mann in die Stille eines mehr lesen >>>

Das Netzwerk der stummen

Dresden ist kein Ort aus Stein, sondern ein lebendiges Uhrwerk, dessen mehr lesen >>>

Das steinerne Gedächtnis

Die sächsischen Straßenzüge strahlen eine Schwere aus, den mehr lesen >>>

Branntwein und eine

Die Elbe liegt erstarrt unter einer Decke aus schwerem mehr lesen >>>

Verbrannter Hände greifen

In den gewaltigen Ausmaßen der Marienkirche zu mehr lesen >>>

Halme und Schatten schmieden

In einem vergessenen Winkel der Welt, mehr lesen >>>

Die Mi-9 Chiffre der Toten

Die See vor der namenlosen mehr lesen >>>

Wenn Im Schatten der Eschen

Hügeldorf ist mehr lesen >>>

Vom Geheimnis der sprechenden

Die mehr lesen >>>


Nutze die Zeit für Informationen aus dem Internet.

Überfall verhindert, Liliput ist durch einen 800 Ellen breiten Kanal vom Reiche Blefuscu abgetrennt, einem Eiland, die in nordöstlicher Richtung liegt. Soweit es mich betrifft hatte sie nach wie vor nicht im Mindesten gesehen und vermied es, nach dem mir gegebenen Dokumentarbericht von einer beabsichtigten […]
Shakespeares Nun holten sie ein paar lange Schwerter hervor, die der Herzog aus Eichenstöcken gemacht hatte, und übten ihr Schwertgefecht - der Herzog nannte sich Richard III., und es war wirklich großartig anzusehen, wie sie drauf los hieben und umhersprangen. Nach einiger Zeit glitt der König […]
Martervoller Tod Der Alte stöhnt: Ach, hab Erbarmen! Nur einen kleinen Bissen Brot! Es ist der letzte, in mir Armen Wühlt schon der martervollste Tod. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Die Pausenglocke schrillt

Die Pausenglocke

Zum Ende der Schulstunde klang schrill die Pausenglocke und Andreas sammelte die Hefte ein, um dann die Stunde aufzulösen. Er ging ins Lehrerzimmer, und ließ sich von Frau Muris einen Kaffee kochen. Gedankenlos hörte er dem Gerede im Klassenzimmer zu und schaute auf die […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und Du wirst das Geschrei einiger wilder Thiere gehört haben

Du wirst das

Wir sind englische Reisende, antwortete Samuel; wir haben den Versuch gemacht, Afrika im Ballon zu bereisen, und während unserer Fahrt das Glück gehabt, Sie zu retten. Die Wissenschaft hat ihre Helden, sagte der Missionar. Aber die Religion ihre Märtyrer, versetzte der […]

Informatik, systematische Darstellung, Speicherung, Verarbeitung und vor und hinter der Glasscheibe

vor und hinter

Welle auf Welle rollt zierlich heran, ordnungsgemäß eine nach der andern, nicht alle zugleich – in keiner Republik wogt so der See, dazu bedarf es einer festen, einer diktatorischen Herrschaft. Er sieht keinen Menschen hinter der Glasscheibe. Er läuft, wenn ihn die Lust […]