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Goldig zarter Horizont am Feldrand mit vergilbtem Kartoffelkraut und Träumen
Eine Geschichte in vier Kapiteln

Der Geschmack des Lichts berührt die Seele sanft.

Meine Stiefel knirschten im trockenen Erdreich, jeder Schritt ein kleines Erdbeben für die umliegenden Grashalme. Der abendliche Himmel hing schwer über mir, ein schwelendes Feuer aus Orange und Rosa, das die abgeernteten Felder in warmes Licht tauchte. Die Luft roch nach verbranntem Lavendel und feuchter Erde – ein Duft, der sich an meine Kleidung heftete wie eine zweite Haut. Ich blieb stehen, ließ die Sonne auf meiner Zunge zergehen. Nicht Honig, nein, es war Honig, dick und golden, ein Geschmack von Sommer und Vergänglichkeit. Meine Hand griff ins Leere, als wollte sie das Licht einfangen, aber es rann mir nur zwischen den Fingern hindurch. Irgendwo zirpte eine Grille ihr einsames Lied, während der Wind meine Haare zu unsichtbaren Fäden zerzauste. Dann, unvermittelt, Stille. Nur das Knacken der Erde unter meinen Füßen und das ferne Rascheln eines Igels, der sich durch das trockene Laub schob. Ich bückte mich, berührte den Boden. Kalt und rau, durchsetzt mit kleinen Steinchen und den Überresten vergangener Ernten. Hier lag etwas, das ich nicht benennen konnte – etwas zwischen Verlust und Neubeginn.

Der Wind der flüstert trägt geheime Botschaften.

Der Wind war ein Lügner. Erst kam er sanft, streichelte meine Wangen mit Jasmin und wildem Thymian, dann packte er mich plötzlich an den Schultern und schüttelte mich. Die Gräser bogen sich nicht mehr harmonisch, sondern stachen wie Nadeln in die Luft. Zwischen ihren Halmen entdeckte ich etwas: ein Schmetterlingsflügel, zerrissen und durchsichtig wie altes Pergament. Ich hob ihn auf. Meine Finger zitterten, als ich über die feinen Adern strich, die noch immer ein Muster bildeten, ein letztes Zeugnis von etwas, das nicht mehr war. Dieser Flügel war ein Brief, geschrieben in einer Sprache, die ich nicht verstand. Dann hörte ich es: ein leises Summen, kaum wahrnehmbar. Eine Biene? Ein Käfer? Nein, es kam von weiter weg, von den Bäumen am Feldrand. Der Wind trug es zu mir, eine Botschaft, die ich nicht entschlüsseln konnte.

Die Wolken die trügen verbergen das alte Gold.

Das Gold des Himmels verblasste, verschluckt von gierigen Wolken, die wie Raubtiere über den Horizont krochen. Die Luft wurde schwer, erfüllt mit dem Geruch von Eisen und nahendem Regen. Ich spürte, wie meine Haut sich zusammenzieht, als die erste Kälte durch mein Hemd kroch. Mein Handy vibratierte. Lars. Wann kommst du? Die Nachricht blinkte auf dem Display, ein Störfaktor in dieser Welt aus Farben und Wind. Ich steckte das Gerät weg, ohne zu antworten. Stattdessen öffnete ich meine Hand und ließ den Schmetterlingsflügel in die Luft steigen. Der Wind nahm ihn mit, trug ihn davon, Richtung Horizont, wo das Licht jetzt nur noch ein blasser Streifen war. Irgendwo in der Ferne rollte ein Donner. Ich zählte die Sekunden bis zum Blitz. Eins, zwei, drei – dann das grelle Aufleuchten, das die Landschaft für einen Moment in gespenstisches Weiß tauchte.

Das Ende das keins ist offenbart neue Spuren.

Der Regen kam ohne Warnung. Eiskalte Tropfen prasselten auf mich nieder, spülten den Staub von meiner Haut und den Honiggeschmack aus meinem Mund. Ich blinzelte, versuchte, die Welt durch den Wasservorhang zu erkennen. Die Pfützen auf dem Feldweg spiegelten den Himmel – nicht mehr goldig zart, sondern grau und unruhig. Ich ging langsam zurück, Schritt für Schritt, während das Wasser mir in den Nacken lief. Doch etwas blieb: ein Brennen in meiner Brust, als hätte ich Glut verschluckt. Vielleicht würde ich morgen wiederkommen. Vielleicht würde Lars mich begleiten. Vielleicht fänden wir den Rest des Schmetterlings, oder etwas anderes, das der Wind für uns aufgehoben hatte. Die Straße war jetzt ein Fluss aus Schlamm und reflektiertem Licht. Ich lächelte. Natur war kein Postkartenmotiv. Sie war laut, schmutzig und manchmal brutal. Aber sie hinterließ Spuren – in der Erde, in der Luft und in mir.

Der Epilog bewahrt die Stille eines Flügels.

Manchmal, wenn der Abend besonders still ist, hole ich den Schmetterlingsflügel hervor. Er liegt in einer kleinen Schachtel auf meinem Schreibtisch, zwischen alten Fotos und verstaubten Kugelschreibern. Ich berühre ihn nicht. Ich starre ihn nur an und erinnere mich an das Feld, den Wind, das Licht. Und manchmal, ganz leise, flüstert er zurück.


Mit stillem Dank und einem Sack voller Feldgeschichten aus der Uckermark,
Ihr Philosoph der goldenen Stunden und Sammler vergänglicher Momente.

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*Der geneigte Leser verzeihe mir, dass ich nicht jedes Dorf beim Namen nenne, jeden Feldweg vermesse oder jeden Himmelsstreifen kartografiere. Die Landschaft, von der ich erzähle, ist nicht in Google Maps zu finden, sie existiert zwischen den Zeilen, im flüchtigen Atem des Windes und alten Tagebüchern mit vergilbtem Rand. Orte verändern sich, Straßen verschwinden, und selbst die beste Rechtschreibreform kann nicht verhindern, dass Erinnerungen sich verselbstständigen. Also, nehmen Sie diese Geschichte als das, was sie ist, ein Fragment, ein Fundstück, ein Schmetterlingsflügel im Archiv der Zeit.

Quellenangaben:
Inspiriert von einem vergessenen Tagebuchblatt und dem Wind der die Geheimnisse preisgibt.
NABU: Schmetterlinge und ihre Bedeutung für das Ökosystem
Tourismus Uckermark: Natur und Landschaft
BUND: Landwirtschaft und Artenvielfalt
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie

Träumen ohne Ende wandeln ohne Wende schöne Sternen Graditz 00538

uwR5

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