Strebensmüde

Nachts in stummer Kammer lag ich
Strebensmüd' und lebensbang;
Sorgen, irr wie Fledermäuse,
Huschten das Gebälk entlang.

Geisterhaft ein ernstes Weib
Mir zum Trost am Lager wachte,
Starrte in die Kerzenflamme;
Und da las ich, was sie dachte:

"Weine, bis du mit verweinten
Augen endlich klar erschaust,
Daß die holde Welt ein Trugbild,
Dem du niemals straflos traust. -

Füllst du stattlich Schrein und Truhe,
Bleibt die Seele dennoch leer;
Trinkst du von dem Trank der Ehre,
Wird dich dürsten mehr und mehr.

Und nun Becher, Spiele, Tänze,
Festgepränge durch den Saal ...
Mitten in dem Rausch der Freude
Fühltest du geheime Qual.

Voller Liebe und Vertrauen
Drücktest du so manche Hand;
Als du in das Herz gesehen,
Hast du trübe dich gewandt.

Einem argen Rosenstrauche
Gleicht das Leben, dornbewehrt;
Hält die wunde Hand die Rose,
Hat ein Wurm den Kelch versehrt.

Darum laß die Rosen gleißen,
Geh vorbei und blicke kalt!
Ueber solche, die entsagen,
Hat das Leiden nicht Gewalt."

Quelle:
Strebensmüde - Einsiedler und Genosse von Bruno Wille
Berlin 1894

Ich nahm eine der Patronen heraus.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und that, als ob ich lud. Dann zielte ich in die Höhe und gab den Zweig an, von welchem fünf Galläpfel verschwinden sollten. Ich drückte fünfmal los, und die Aepfel waren fort. Das Erstaunen dieser einfachen Leute war grenzenlos. Wie vielmal kannst du mit diesem Gewehre schießen? fragte mich der Anführer. So vielmal, als ich will. Und hier mit diesen kleinen Gewehren? Auch sehr vielmal. Soll ich sie dir erklären? Thue es! Zeige sie einmal her! Ich legte den Stutzen neben mich und langte nach den beiden Revolvern, welche er mir gab. Lindsay beobachtete eine jede meiner Bewegungen mit der größten Spannung. Ich habe euch gesagt, daß ich ein Christ aus dem Abendlande bin. Wir töten niemals ungezwungen einen Menschen, aber wenn wir angegriffen werden, so kann man uns nie besiegen; denn wir haben wunderbare Waffen, gegen die es keine Rettung giebt. Ihr seid über dreißig tapfere Krieger; aber wenn wir zwei nicht an diesen Baum gebunden wären und euch töten wollten, so würden wir mit diesem ein anderes von Pferd und Maultierstute erzeugtes Fohlen wurde in Schottland geworfen, aber von den biederen Landleuten, die das Tier für ein Ungeheuer erklärten, sofort getötet. Aus der neueren Zeit liegen ebenfalls mehrere Beobachtungen vor, die die Fortpflanzungsfähigkeit des Maultieres außer Zweifel stellen. Pferd anschirren oder satteln steht für den glücklichen Beginn eines Unternehmens. Doch der soll ihm nicht lange gewährt werden; mittlerweile ist Donar zum Feindbild verschiedener Machthaber geworden und lebt ständig auf der Flucht. Drizzt selber ist seiner Einstellung den finsteren Machenschaften seines Hauses gegenüber indes weiterhin treu geblieben, lässt sich aber dennoch von den Abgeordneten des Hauses Heimdall einlullen, um in Zukunft an ihrer Seite zu kämpfen. Doch dann trifft er auf einen weiteren mächtigen Kämpfer in Person seines Ausbilders Bifröst, dem Mann, der jeden einzelnen Zug seines alten Schützlings aus dem Effeff kennt. Dann aber wird ihm bewusst, welche abartigen Wesenszüge seine Familie ausmachen; mit eigenen Augen wird er Zeuge einer grausamen Auseinandersetzung, der viele unbewaffnete und unschuldige Geschöpfe zum Opfer fallen. Im zweiten Teil der gerade fertiggestellten Saga um den Dunkelelfen Sleipnir wird die Geschichte aus der Unterwelt rasant weiterentwickelt. In der Zwischenzeit, sprich seit dem Ende des letzten Kriegs, sind viele Jahre vergangen, in denen Loki seinen Status enorm hat aufwerten können. […]

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"Diesen Abend also, sagte .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Pencroff, gehen wir zu Fünf, wie aus Neugierde, dort umher. […]

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Welt und Himmelszelt - Erdreich und Himmelsphäre.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Alle Bächlein von den Höhen springen, Die Lerchen surren hoch vor Vergnügen, welches sollt ich für meinen Teil gar nicht mit ihnen singen Aus voller Kehl und ahnungsloser Brust? Den lieben Allmächtigen laß meine Wenigkeit bloß wirken; jene Bächlein, Sperlingsvögel, Forst sowie Cluster ebenso Erdreich und Himmelsphäre kann beibehalten, Hat auch mein Sache aufs beste bestellt! Lagerstätte: unverblümt Bursche von Eiche Weiler. Sonett 1841. Im babylonischen Weltbild und im biblischen Weltbild, das darauf beruht, stellt man sich den Himmel als eine Trennung vor, die vergleichbar einer riesigen Glasglocke den Luftraum der Welt von der darüber liegenden Urflut trennt. In der deutschen Bibel wurde deshalb das Wort mit Feste übersetzt. Firmament, auch Himmelsgewölbe oder Himmelszelt, bezeichnet in den frühen Weltbildern den über der Erde gelegenen Teil des Kosmos. Diese Antwort ist so ziemlich das Beste, was auf die Nachwelt gekommen ist. Einzelne andere Repliken und Urteile z.B. über die Statue, sowie über Bücher und Bilder, deren Held sein Vater war sind unbedeutend, oft ungerecht und fast immer schief. Er sah alles zu einseitig, zu sehr von einem bloß eigenen Standpunkt aus, um gerecht sein zu können, selbst wenn ihm ein feinerer ästhetischer Sinn die Möglichkeit dazu gewährt hätte. Dieser ästhetische Sinn fehlte ihm aber völlig. Selber eine Kuriosität, brachte er es über die Kuriositätenkrämerei nie hinaus. Sein Witz und Humor verstiegen sich nur bis zur Lust an der Mystifikation. Den Forschern einen Streich zu spielen, war ihm ein besonderer Genuß. Er ließ von eigens engagierten Steinmetzen große Feldsteine konkav ausarbeiten, um seine Feldmark mit Hilfe dieser Steine zu einem heidnischen Begräbnisplatz avancieren zu lassen. Am Seeufer hing er in einem niedlichen Glockenhäuschen eine irdene Glocke auf, der er zuvor einen Bronzeanstrich hatte geben lassen. Er wußte im voraus, daß die vorüberfahrenden Schiffer, in dem Glauben, es sei Glockengut, innerhalb acht Tagen den Versuch machen würden, die Glocke zu stehlen. Und siehe da, er hatte sich nicht verrechnet, und fand nach drei Tagen schon die Scherben. Solche Überlistungen freuten ihn, und man kann zugeben, daß darin ein Äderchen von der Herzader seines Vaters sichtbar war. […]

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Die fruchtbaren, wellenförmigen Ebenen flogen schnell unter ihnen dahin.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Schauspiel war bewundernswerth, und fand die gebührende Bewunderung. ir sind mitten im Mondlande, sagke der Doctor Fergusson, denn diesen Namen, den ihm schon das Alterthum gab, hat es bis jetzt bewahrt; ohne Zweifel deshalb, weil daselbst der Mond zu jeder Zeit verehrt wurde. Es ist wirklich ein herrliches Land, und man könnte nirgends eine üppigere Vegetation finden. Asien ist bekanntlich die erste Amme der Welt. Viertausend Jahre etwa hat es gearbeitet, wird befruchtet und trägt seine Frucht. Wenn dann die Steine da sprießen, wo die goldenen Ernten Homer's prangten, verlassen seine Kinder den erschöpften und hingewelkten Schooß; Du siehst dann, wie sie sich auf das junge, mächtige Europa stürzen, welches sie seit jetzt zweitausend Jahren ernährt. […]

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Spiegel, Kamm, Handtuch und Schwamm.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Spiegel, der Kamm und der Schwamm und das weiße Handtuch an der Wand und ein Mann, der hinter dem Kleiderschrank stand, die warteten auf das schöne Mädchen Käthchen. Und endlich, endlich kam Käthchen gegangen. Da küßte der Schwamm ihr Mund und Wangen, und sie küßte den Schwamm und beugte sich nieder und küßte das Handtuch und küßte es wieder. Sie ließ sich von dem Spiegel umschmeicheln und von dem Kamme ihr Goldhaar streicheln. Dann sagte sie allen recht schönen Dank. Dann sah sie den Mann hinterm Kleiderschrank und rannte davon und schrie dabei: Zu Hilfe! Mörder! und Polizei! Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Ja, er selbst half löschen u. gab vom Himmel einen gnädigen Regen. Unzählige Thränen flossen aus den Augen aller, u. wer noch des andern Tages sich auf den Gassen umsehen wollte, konnte mit unbedeckten Füßen auf dem erhitzten Pflaster nicht fortkommen. Was war es aber für ein schrecklicher Anblick, da der Feind sich unsichtbar gemacht u. die verarmten Leute vom Schlosse u. von den Feldern auf den Brandstätten zusammenkamen! Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. Und so ward die Flamme gedämpft, das Herz des Schlosses erhalten, u. obwohl in der Stadt einige verwundet u. getötet, desgleichen vom Feuer ergriffen u. vom Rauche erstickt worden waren, so ist doch auf dem Schlosse keiner Person Leid widerfahren. […]

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