Gefallen


"So und soviel Prozent, sagt man, müssen jährlich zu Grunde gehen. - Wahrscheinlich gehen sie zum Teufel, damit die übrigen frisch und gesund bleiben können. - Prozent! Wahrlich, schöne Erklärungen hat man jetzt ... solche beruhigend wissenschaftlichen Worte! Man spricht von Prozenten und braucht sich nicht zu zu alteriren."
Dostojewskij.

Umhaucht vom Silberdufte
Des üppig blühenden Mondes,
Erschauert leise des Parkes
Glänzendes Laubgesproß -
Wie träumende Seelenjugend
Im Kusse lichter Gedanken.
Über den Wipfeln fern das Nachtgewölk
Flammt bisweilen von Blitzen -
Dem dumpfen Schläfer gleich,
Den heiße Leidenschaft
Zuckend rührt.
Aus Büschen und frischen Halmen
Atmet der süße Mai;
In lauschiger Blättertiefe
Dichtet träumend die Nachtigall;
Und vom stolzen bleichen Hause
An des Parkes Saum
Aus erhellten Fenstern
Klingt Musik
Wie perlendes Glück.

Im Garten aber am Eisengitter
Steht ein schimmernder Blütenbusch
Traurig über die Stäbe geneigt;
Die weißen Blüten blicken
Wie bange Kinderaugen
Auf ein dunkles Menschenbild,
Das zu des Busches Füßen
Draußen am Gittersockel
Reglos kauert.

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Flügel der Lerche - Sonne - Reisen - Urlaub - Ferien.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In einen lauteren Goldpokal fang ich jeden leuchtenden Strahl der lebendigen Sonne. Meine Stirn wird klar, mein Arm wird stark: ins Leben gießt du mir Glut und Mark und ins Sterben mir Wonne. Sterben? - Mutter, mein Lachen klingt! Auf den Flügeln der Lerche schwingt es sich hoch in ewige Bläuen. Sterben mag, was da taub und blind, sonnengesättigt wird sich dein Kind tönenden Lebens freuen. Auf Flügeln des Gesanges von Felix Mendelsohn Bartholdy. Im Westflügel folgte die Enfilade der beiden Vorzimmer, 1768 'Coffee-Zimmer' und 'Parade-Antichambre' genannt. Beide wiesen seit 1719 karmesinrote Samtbespannungen auf. Bisher war in der Forschung davon ausgegangen worden, dass im 'Coffee-Zimmer' bereits zu Lebzeiten Augusts des Starken die so genannten Banden "mit Gold und Silber auch bunten Japanischen Blumen und Figuren gewürkt"15 aus dem Holländischen Palais hierher umgesetzt worden waren. Zwei Aufzählungen von Raumausstattungsteilen aus dem Holländischen/Japanischen Palais aus der Zeit König Augusts III. lassen die Annahme zu, dass die gewirkten chinoisen Banden erst nach 1759 ins Residenzschloss überführt wurden.16 (Abb.3) Claudia Schnitzers Arbeit und auch die restauratorischen Befunduntersuchungen belegen diese Annahme.17 Möglicherweise lassen sich damit die im Eingangszitat des Oberhofmarschallamtes erwähnten Bauarbeiten in den Paradegemächern im Jahre 1768 in Verbindung bringen. Bereits August der Starke hatte diese Raumausstattung favorisiert, dann aber den Vorstellungen des Generalbauintendanten, August Christoph Graf von Wackerbarth, nachgegeben und den Raum mit gewundenen Säulenposamenten ausstatten lassen. Wer nun späterhin als Ideenlieferant für die Veränderung des Raumprogramms fungierte, kann bisher nicht festgestellt werden. Sowohl die verwitwete Kurfürstin Maria Antonia, Administrator Prinz Xaver, der junge Kurfürst selbst, als auch die Architekten des Oberbauamtes kämen dafür in Betracht. […]

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Frühlingsregen droben, gebadete Blumen, Äuglein leuchten, glitzernde Perlen, schwebende Brücke am blauen Himmelssee.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die grauen Wolken flogen, umwölbend das Gefild, und nieder kam gezogen ein Regen warm und mild. Nun träufelt der Erquickung Thau, es dampft die zartbegrünte Au; die Erde hat gesogen und ihren Durst gestillt. Ein Duft von jungem Leben den kühlen Hain durchdringt; die Knospen wonnig beben, und sachtes Tröpfeln klingt. Durch Erlenbüsche streift der Wind, mit feuchtem Haar - ein heitres Kind; ein Säuseln läßt er schweben aus dem Gezweig und singt: "Sonne, erschließe das himmlische Blau, Goldglanz gieße auf grüne Au! Inzwischen erfuhr Ezio, dass die Templer ein Attentat auf Prinz Süleyman planten. Gemeinsam mit Yusuf und dessen Assassinen infiltrierte Ezio als Barde verkleidet den Topkapi-Palast während einer Feierlichkeit und rettete dem Prinzen das Leben. Dieser wollte wissen, wer das Attentat auf ihn geplant hatte, Ezio erklärte sich dazu bereit, es herauszufinden. Dies führte ihn zum Anführer der Janitscharen, Tarik Barleti. Dieser schien mit dem Großmeister der Templer, Manuel Palaiologos, im Bunde zu stehen. Palaiologos schien einen Putsch zu planen und den Sultan Bayezid absetzen zu wollen, da er, Manuel, der letzte Enkel des letzten byzantinischen Kaisers war und sich deshalb als rechtmäßiger Thronerbe sah. Ezio berichtete dies Süleyman und dieser befahl ihm, Tarik für seinen Verrat zu töten, was Ezio dann auch tat. Doch es stellte sich heraus, dass Tarik bereits gegen Palaiologos vorgegangen war. Er hatte ihm keine richtigen Waffen bereitgestellt, sondern nur nicht funkionierende Musketen. Außerdem wollte er mit seinen Janitscharen den Putsch verhindern. Sterbend bat er Ezio, sein Werk fortzuführen. Dieser versprach es ihm und brach einige Tage später nach Kappadokien auf. In den letzten Zeiten des Osmanischen Reiches wurden viele Studenten und Staatsmänner zum Studium und zu Lehrgängen nach Europa geschickt. Manche von denen ließen sich täuschen und wurden zu Freimaurern. Denjenigen, die Naturwissenschaft und Technik studieren sollten, lehrte man Methoden und Techniken, um den Islam und das Osmanische Reich zu zerstören. Unter denjenigen, die dem Reich und den Muslimen die größten Schäden zufügten, war Mustafa Reschid Pascha. Während er in London war, wurde er als ein hartnäckiger, radikaler und heimtückischer Feind gegen den Islam herangebildet. Er arbeitete mit den schottischen Freimaurern Hand in Hand. Sultan Machmud Han, der seinen Verrat festgestellt hatte, erließ für ihn einen Todesbefehl. Da er aber starb, wurde der Befehl nicht ausgeführt. Nach dem Tod des Sultans kehrten Reschid Pascha und seine Freunde nach Istanbul zurück und vollbrachten dem Islam und den Muslimen die größten Schäden. […]

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Religionsgespräch in Altenburg.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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1583 starb das Haus Henneberg aus, und nun machte der Kurfürst auf., 5/12. dieser Erbschaft, als Ersatz der Belagerung von Gotha, Anspruch. Die Streitigkeiten darüber blieben unausgeglichen, und beide Häuser Sachsen führten bis 1666 die Regierung über Henneberg gemeinschaftlich. 1584 kam das Amt Ronneburg ganz an das Ernestinische Haus. 1586 übernahm Herzog Friedrich Wilhelm I. die Regierung selbständig für sich und seinen Bruder Johann und befahl sogleich eine Kirchenvisitation zu halten und erließ 1589 eine Polizei- und Landesordnung; er wurde auch 1591 zum Vormund der Söhne des Kurfürsten Christian I. und zum Verweser des Kurstaats ernannt, weshalb er seine Residenz von Weimar nach Torgau verlegte. Nachdem Kurfürst Christian II. mündig geworden war, kehrte Friedrich Wilhelm 17. Octbr. 1601 in sein Land zurück, starb aber schon 7. Juli 1602 und hinterließ vier unmündige Söhne, Johann Philipp, Friedrich, Johann Wilhelm und Friedrich Wilhelm, mit welchen nun ihr Oheim Johann am 13. Novbr. 1603 die Ernestinischen Lande theilte, und es entstanden nun zwei Regentenlinien, die ältere Altenburgische und die neue Weimarische. Für diese Option könnte sprechen, dass es die Württemberger waren, die zuerst ihre Version des Religionsgespräches der Öffentlichkeit zugänglich machten. Der Nachweis der Unmöglichkeit, die theologischen Differenzen im Austausch der Argumente zu bereinigen, konnte nun dazu dienen, den zusammen mit Pfalz-Zweibrücken beschrittenen Kurs der Konfrontation zu legitimieren und das Reichsoberhaupt ins Spiel zu bringen. Ob die inhaltliche Verständigung im Austausch der theologischen Experten wirklich das einzige und zentrale Ziel der württembergischen Politik gewesen ist, mag bezweifelt werden. Bereits im Januar 163 hatte Christoph den römischen König und späteren Kaiser Maximilian II. in einer ausführlichen Denkschrift über die innerprotestantischen Differenzen informierte und ihm Vorschläge unterbreitet, wie solches alles fueglich möchte beigelgt vnnd verglichen werden. Der Vorstoß des Württembergs und die internen Entscheidungsfindungsprozesse am kaiserlichen Hof zu Wien trafen sich im entscheidenden Punkten, dem Rekurs auf das Reichsrecht. In den ausschlaggebenden Verhandlungen auf dem Augsburger Reichstag 166 war es aber eine Mehrheit der protestantischen Reichsstände, die sich dieser Alternative widersetzte vor allem deshalb, weil dem Kaiser nicht das Recht eingeräumt werden sollte, seinerseits über die Rechtgläubigkeit evangelischer Obrigkeiten zu entscheiden. […]

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Und als ich zu Bett ging.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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kam sie mit mir auf mein Zimmer, nahm ihr Licht mit und deckte mich warm zu und war so gut und so wie eine Mutter mit mir, daß ich mir ganz elend und schlecht vorkam und ihr kaum in die guten, freundlichen Augen sehen konnte. Und sie setzte sich auf den Bettrand zu mir und schwatzte lange, lange und sagte, was für ein prächtiger Bursche Sid sei, und schien kaum fertig werden zu können, ihn zu loben, und dazwischen fragte sie immer wieder, ob ich dächte, er könne verloren gegangen sein, oder sonstwie zu Schaden gekommen, oder vielleicht gar ertrunken und am Ende eben jetzt irgendwo liegen, krank und elend, und sie sei nicht bei ihm, um ihm zu helfen und ihn zu trösten. Dabei stürzten ihr die hellen Thränen aus den Augen und rannen leise über die Wangen und ich versicherte ihr, Sid sei gewiß wohl und munter und werde sich am Morgen unfehlbar einstellen, dann drückte sie meine Hand und küßte mich und bat mich, es noch einmal zu sagen und noch einmal, denn es thäte ihr wohl, sie sei in solcher Angst um ihn. Und als sie dann wegging, sah sie mir in die Augen, so fest und doch dabei so gut und freundlich, und sagte: Wegen seiner aussergewöhnlichen medizinischen Fähigkeiten berief ihn der römische Kaiser Maximian zu seinem Leibarzt. Diese Bevorzugung erregte den Neid seiner Kollegen, die ihn wegen seines Übertritts zum christlichen Glauben beim heidnischen Kaiser denunzierten. Er wurde in den Kerker geworfen und grausam gemartert: An einen Baum gebunden, wurden ihm die eigenen Hände auf den Kopf genagelt; zuletzt wurde er um das Jahr 300 enthauptet. Eher ist davon auszugehen, dass die Verständigung in der Sache lediglich eine Option württembergischer Politik darstellte; die andere bestand in dem Ausweis, alles versucht zu haben, um Heidelberg zu überzeugen und so eine Verständigung herbeizuführen. Weil der in Augsburg vereinbarte Religionsfriede sich nur auf die Katholiken einerseits, die Anhänger der Confessio Augustana andererseits beziehe, wurde der Friedrich III. aufgefordert, entweder zum Luthertum zurückzukehren oder der Ächtung durch den Kaiser gewärtig zu sein. […]

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Ich verstehe dich nicht, mein Sohn Erkläre es!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Du selbst hast gesagt, daß du Boten der That wünschest, aber der That, die nicht im Meere verlischt. Gott teilt die Gaben nach seiner Weisheit aus. Dem einen giebt er die erobernde Rede und dem andern befiehlt er, zu wirken, bevor die Zeit kommt, da er nicht mehr wirken kann. Mir ist die Gabe der Rede versagt, aber ich muß wuchern mit dem Pfunde, das Gott mir verliehen hat. Darum läßt es mich in der Heimat nimmer ruhen; ich muß immer wieder hinaus, um zu lehren und zu predigen, nicht durch das Wort, sondern dadurch, daß ich jedem Bruder, bei dem ich einkehre, nützlich bin. Ich war in Ländern und bei Völkern, deren Namen du nicht kennst; ich bin eingekehrt bei weiß, gelb, braun und schwarz gefärbten Menschen; ich war der Gast von Christen, Juden, Moslemin und Heiden; bei ihnen allen habe ich Liebe und Barmherzigkeit gesäet. Ich ging wieder fort und war reich belohnt, wenn es hinter mir erklang: Dieser Fremdling kannte keine Furcht; In dieser Frage hatten sich bereits Luther und Zwingli im Marburger Religionsgespräch des Jahres 129 nicht zu verständigen gewusst, was allen Beteiligten fraglos wohl bewusst war. Was Herzog Ulrich letztendlich bewog, diese Konzeption eines Zusammenwirkens von Lutheranern und Oberdeutschen (12) zu favorisieren, ist schwierig bis unmöglich zu entscheiden. In jedem Fall war die herzogliche Entscheidung risikobehaftet vor allem aufgrund der Differenzen im Abendmahlsverstädnis. Indem er sowohl den dezidierten Lutheraner Erhard Schnepf als auch den überzeugten Anhänger der oberdeutschen Reformation, Ambrosius Blarer, mit der Einführung der Reformation im Herzogtum Württemberg beauftragte, hatte der württembergische Herzog eine Grundsatzentscheidung getroffen die Entscheidung nämlich, konkurrierende theologische Strömungen in seinem Lande zuzulassen. Der gefundene, auf das Marburger Religionsgespräch zurückgehende, dort aber von der oberdeutschen Seite abgelehnte Kompromiss erwies sich jedoch als nicht tragfähig. Im Mai 138 kam es zum definitiven Bruch: In Formen, die Blarer als entwürdigend empfinden musste, entließ Herzog Ulrich den in Ungnade gefallenen Theologen. Dies war weit mehr als nur ein persönliches Scheitern; dies implizierte die Niederlage der oberdeutschen Richtung der Reformation im Herzogtum Württemberg. Vor allem Blarer geriet unter Druck und distanzierte sich in der Folgezeit von den seinerzeit gemachten Zugeständnissen. […]

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