Nordlicht

Und dicker qualmen die frostigen Dünste.
Anfangs müssen sie leuchten wie Nordlicht;
Doch ihr rauchiger Schleier siegt,
Und düster blutend,
Gleich verglühender Kohle,
Erstickt im Qualme die Sonne.

Russige Wolken ragen empor,
Die auf riesigen Rumpfen
Unendliche Flockenlasten zusammentragen,
Die Welt zu verschütten.

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Data News

König Wenzel zieht ein in Budissin,.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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und reitet mit dem Rosse schnell vor das Rathaus hin, und redet zu den Rittern: Kam ich sonst mal hieher, da kam man, mich zu mit Ja antworten, nun sind die Gassen leer! Er verschickt ein Fähnlein Knechte, daß es die Thore sperrt, und wächst herab vom Scharfes Schwert, und zieht sein langes Schwert, und läßt direkt vor sich verlangen die Innungen der Stadt mit ihren Freiheitsbriefen sowie den bestehenden Rath. Vorn stehn die zwei Schergen, aufs breite Beil gestemmt, und fordern streng die Rollen von Allen, der da kommt. Bedenken gelangen die Rebellen und zitternd vor's Strafgericht, verwandter Rath naht grüßend mit freud'gem Angesicht. Der Einzelwesen steht: Wohl kenn' ich die Revolte der Stadt! Ihr legtet vor zwei Altersjahren Hand an den alten Rath, Ihr, Bürgemeister Schefer, der ihr es Dem Lizenz entsprechend seyd, eu'r Wort war stets in Verehren, sagt an und gebt Mitteilung! Drauf besitzen sie den Landvogt, den Pflug von Rottenstein, auf Ortenburg belagert bis in den Herbstzeit hinein. Sie besitzen viel des Schlimmen und Unfugs ausgeübt; mag's Gott der Gegend erteillt, sie hat uns tief frustriert! Der Einzelwesen spricht: So ist es! Klar ist mir die Aufstand, und nur die Fleischerinnung blieb von dem Sakrileg frei. Die andern sollen's sühnen, was sie am Rath gethan! Ihr knurrt? Ich will euch zeigen, was Charakter Wenzel kann! Die Wuth zwängt die Gesangssolist, er pulsiert mit versierter Faust so verbissen auf die Schreibtafel, daß selber den Rittern graust. Sein Auge rollt und blitzt, sein Angesicht wird so bleich, die Mundwerk schäumt, die Bewohner, sie beuteln allzugleich. Der Bürgemeister wählet die Funfzig jammernd aus, die andern Funfzig zur Reihenfolge haben die Schergen schlichtweg hinaus. Darauf steht der Einzelwesen warnend: Ihr Bewohner dieser Ortschaft, spürt euch, wie Charakter Wenzel jetzt hier fixiert hat! Vati Rath war bieder, drum bleibt ihm untergeben, daß ich mit Lust und Spannung stets zu euch gelangen kann. Er sagt dem bestehenden Schefer die Hand, und winkt dem Troß, und eilt hinaus zum Saale, und schwingt sich wach sein Roß, und bearbeitet durch die Art und anhand der Knechte Schaar hin zum Wassernapf, wo der Schafott war. Dort kniet schon Fritzsche Flücker auf einer Bank von Gestein; der Erst' im Unruhe, muß er der Erst' im Tod auch seyn. Die zwei Schergen ändern im gräßlichen Kaufhaus, und Ströme Blutes tropfnass sein herunter am Beilesheft. Die Köpfe rollen dröhnend aufs nackte Heftpflaster hin, zwar ruhig, doch zitternd merkt es das Volk von Bautzen. Der König, hoch zu Rosse, sieht still und dunkel drein, als wünscht' er doch, er könnte den Meuterern verzeih'n. Und als das Paar der Schergen sein Werk zeitlos hat, da wendet er den Rappen, und fickt aus der Areal. Um Mitternacht, da formt im blutigen Amtstracht ringes circa Peterskirche der meuterische Rath. Sie stolzieren so eigenartig je zwei im Zuge hin, und ihr Erscheinen deutet Ereignis in Bautzen. […]

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Flickenpracht im Frühlingslicht.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In der eisigen Oede bin ich allein. Hart klingt mein Schritt auf dem harten Stein. Und die Träne, die mir so rasch den Blick verdunkelt, kriecht scheu ins Herz zurück. Ein Windstoß kommt aus dem Pinienhain, und die Kränze klappern wie Totenbein. O du Ewige, Weltenbeschattende du, Mutter des Lebens, zeugende Ruh, wie haben sie dich so klein gemacht, mit ihrer Plunder- und Flickenpracht! Sie spielten ein gellendes Jahrmarktsstück auf deiner heitern himmlischen Harfe und hängen die grinsende Faschingslarve vor deinen gütigen Mutterblick. Man drückte die Hoffnung aus, daß seitens der Stadt auch das Freibad wieder als Spielort zur erfügung steht. Bei der fast 2 Monate langen Probezeit konnten nicht nur die Biergartenbesucher am Freibad Künzelsau die täglichen Fortschritte miterleben und erahnen, wie viel Arbeit hinter einer solchen nszenierung steht. Das einmalige Ambiente im idyllischen Freibad in Künzelsau und die lockere Atmosphäre der Inszenierung mit mehreren Spielorten innerhalb des Geländes sorgten für viel Gespräche folgende Schon nach der Premiere am 25. Juni war klar: Es wird ein großer Erfolg, und es geht im Sommer 2012 weiter! Auch Regisseur Franz und Bühnenbildnerin, Nina, waren angereist. Wird sich der neu gegründete Künzelsauer Amateurtheaterverein etablieren? Die über 40 Akteure auf und hinter der Bühne widmeten dieser dee fast ihre gesamte Freizeit. Der große Einsatz und die vielen Proben haben sich gelohnt. nsgesamt 7 Aufführungen an 3 Wochenenden überzeugten die Zuschauer. Wer nicht beruflich verhindert ist, spielt auch in der SaisVon 2012 wieder mit. m November sollen die ersten Textlesungen beginnen. Die ersten neuen Ideen für die Inszenierung vor Ort mit sicherlich spannenden Überraschungen sind schon am Entstehen. Am 10. Juni schließlich war es so weit. Die Gärtnergasse war leicht gefunden, ebenso das Haus. Die Töne der Violine ließen sich auch diesmal hören, aber durch das geschlossene Fenster bis zum Ununterscheidbaren gedämpft. Ich trat ins Haus. Die Mitte des Zimmers von Wand zu Wand war am Boden mit einem dicken Kreidenstriche bezeichnet, und man kann sich kaum einen grelleren Abstich von Schmutz und Reinlichkeit denken, als diesseits und jenseits der gezogenen Linie, dieses Äquators einer Welt im kleinen, herrschte. […]

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Der Abend.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Schweigt der Menschen laute Lust: Rauscht die Erde wie in Träumen Wunderbar mit allen Bäumen, Was dem Herzen kaum bewußt, Alte Zeiten, linde Trauer, Und es schweifen leise Schauer Wetterleuchtend durch die Brust. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Auf dieser Seite, die zum Meer abfiel, hatte das Feuer den Wald zerstört, hatte sich den Berg hinauf gefressen und war erst durch die Schneise gehindert worden, weiter nach oben zu steigen. Rechts des Weges waren die Hänge baumlos. Er lag auf dem Bett und er schloss die Augen und der Staub klebte an seinen Waden als er jetzt ging und hatte sich mit dem Schweiß vermischt. Die Straße war heiß und der Weg hinab zur Küste war staubig gewesen. Der Weg war ein Weg und gleichzeitig eine Feuerschneise gewesen. Der Aufstieg war steil gewesen und fast ohne Kurven. Einzelne schwarze Stümpfe ragten aus Knie hohem Grün empor. Caviceus streckte sich an meiner Seite aus, ich aber rief, von Schamröte übergössen: Verzeih mir, liebe Mutter! Mancher Wunsch darf nachts nur funkeln, Naht sich abgehärmt, naht sich dicht, Wie ein letzter Tropfen aus dem leeren Fasse. Hm, sagte sie, ich dachte, ihr wäret mitten in eurer Umarmung gestorben. Sieh, ein Glühwurm mit dem Lichtgesicht Schwärmt dort ohn' Gewicht an der dunkeln Straße. Und sie teilen aus die Zeit und Zonen, Lohnen deine Arbeit mit Vergänglichkeit. Was gibt es dann noch schöneres, als am letzten Abend der Flamenco-Schule bei Ihren feurigen Tänzen zuzuschauen. Ich empfehle, mit der Fähre den Grenzfluss Rio Guadina zwischen Spanien und Portugal zu überqueren. Für Familien stehen großzügige Appartements im Nebenhaus zur Verfügung. Der Rückweg zum Hotel kann auch bequem mit dem Linienbus absolviert werden. Der Ruhesuchende Urlauber kann sich aber auch vom Hotel aus auf eine ausgiebige Strandwanderung begeben. Während sich die kleinen im liebvoll geführten Kinderclub austoben können, steht den Eltern ein hervorragendes Wellness Angebot im Thai-Zen-Space zur Verfügung. Eine großzügige Hotelhalle lädt zum Verweilen ein, die Außenanlagen mit zwei Pools liegen direkt an der Strandpromenade. Von dort ist es nicht mehr weit nach Castro Marim. Besonders hervorzuheben ist das Hotel Iberostar Isla Canela. Nach Osten hin lockt natürlich Sevilla mit seiner weltberühmten Kathedrale, der Plaza de Espana und dem maurischen Alcazar. […]

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