Nordlicht

Und dicker qualmen die frostigen Dünste.
Anfangs müssen sie leuchten wie Nordlicht;
Doch ihr rauchiger Schleier siegt,
Und düster blutend,
Gleich verglühender Kohle,
Erstickt im Qualme die Sonne.

Russige Wolken ragen empor,
Die auf riesigen Rumpfen
Unendliche Flockenlasten zusammentragen,
Die Welt zu verschütten.

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Gotteslästerung an der Hölle Pforte.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Nun rollen Faustus Augen gluthvoll; er zittert bang - Nun tritt er in die Kreise - schlägt auf den Höllenzwang. Die Formel tönt - nun setzt er den Zauberstab in Schwung; an der Hölle Pforten donnert die Gotteslästerung. Da saust ihm überm Haupt hin ein Flammenmeteor, und birst mit Donnerkrachen, drauf still bleibt's, wie zuvor. Und wie der Trotz des Mannes, dass er geäfft, erschaut, tönt fürchterlichern Bannes Gräulformel grausiglaut. […]

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Beschreibung eines großen Sturms.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das lange Boot wird ausgesetzt, um Wasser einzunehmen. Der Verfasser besteigt es, um das Land zu untersuchen. Er wird am Ufer zurückgelassen, von einem Eingeborenen ergriffen und in das Haus eines Pächters gebracht. Seine Aufnahme, mit anderen Vorfällen, die sich daselbst zutrugen. Natur und Schicksal haben mich zu tätigem und ruhelosem Leben verurteilt. Zwei Monate nach meiner Rückkehr verließ ich wieder mein Vaterland und bestieg den "Abenteurer", ein Schiff aus Cornwallis, Kapitän John Nicholas, das nach Surate in Ostindien bestimmt war. […]

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Als Wunsch ein Stückchen Brot als Imbiß.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ein Häuschen wünscht ich mir, versteckt und klein, auf dessen Sims sein Lied der Vogel singt, an dessen reb'umsponnen Fensterkreuz der letzte Ton der lauten Welt verklingt. Darin für mich und für die Meinen Raum, vom Straßenlärm der Städte meilenweit und einen Garten pflanzt ich um mein Haus, darinnen Blatt und Blüt und Frucht gedeiht. Ein Apfelbaum, der goldne Früchte trägt, ein Laubgezelt am schwülen Sonnentag, ein Rosenhag, von dessen Duft berauscht, ich einsam sinnen, träumen, dichten mag! Und einen Blick in Gottes schöne Welt, ins ährenreiche wogende Gefild, das, sanft geschwellt vom Hauch des Abendwinds, vom goldnen Erntesegen überquillt. Aber was am schönsten wäre,Was am würdigsten, des Sängers Lied ein Gegenstand zu werden, Was es schmückte, wie ein Frühling Mit der wunderreichsten Blüte, Wär es leicht nicht zu errathen? Roms gepriesne schöne Frauen, Wer vernahm nicht oft von ihnen? Wen erfreut ich nicht, mit Feuer Ihr begeisternd Lob beginnend? Wüßt ich nur, wohin die AugenUnd den Klang der Lieder richten, Ob empor zu bunt behangner Glänzender Balkone Wunder, Ob zu jener beiden Reihn Mit ihrem langem Farbenglanze? Rasch dein Glück versucht! Die Stunde Kehrt nicht wieder! Sinkt die Maske, Sieht vielleicht ein liebend Auge Hell dich an! Im Scherze bildet Ernstes sich, doch bleibe weise, Denn dem Scherz folgt oft die Trauer; Kränze, die man Bräuten flicht, Ruhen oft auf ihren Särgen. Und wer möchte mirs verübeln, Wenn ich meines Lebens denke, Jener Zeit, da mir im Herzen, Solch ein Liebes sehnen glühte, Da in tief bewegter Seele Mir die künftige Geliebte So unsäglich schön erstand, Als die Herrlichste des Festes! Da so viele mich umschwärmten, Rasch an mir vorüberflohen, Und die eine, die ich träumte, Mir so unerreichbar dünkte, Da ich ungeduldig suchte, Nicht bedenkend, daß die frohen Kränze, die man Bräuten flicht,Oft auf ihren Särgen ruhen […]

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