3. "Verurtheilt zu lebenslänglichem Galgen"

Ich habe geträumt! - Noch pocht mein Herz
Von Gram und Grimm empört,
Und Thränen der Ohnmacht netzen mein Kissen.
Ich ward mishandelt unerhört! ...
Doch ruhig! Still! Es war ein Traum!

Wie dumpf die Stube! Der Mond scheint hell
Wie bläulich brennender Schwefel
Und tüncht an die kalkige Wand
Mein bäuerlich Fenster grell;
Im morschen Holzgetäfel
Pickt ein Wurm oder nagt ein Mäuschen;
Draußen pfaucht ein Käuzchen
Gedämpft im Kiefernforst ...

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Sommernachmittag blau die Luft.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Der Tag ist schön und blau die Luft; ein süßer Lindenblütenduft umfließt mich in weichen Wellen. - Wie träumend zittert der Rosenstrauch und seine Knospen schwellen im sommerlichen Hauch. Sommer in Deutschland, die Temperaturen übersteigen 30-Grad. Auch im Sommer war er wieder in Kissingen, hatte von dort aus München besucht, wo die eben damals entstandenen griechischen Landschaften Rottmanns noch einen überaus harmonischen Eindruck auf ihn gemacht hatten, und allen Briefen nach, die eintrafen, schien er ein Genesener und bei heiterster Stimmung zu sein. Aber schon bei seiner Rückkehr nach Berlin zeigte sich eine große Erschöpfung. Er nahm noch teil an allem, indes die Mattigkeit wuchs. Auch ein Ausflug im nächsten Sommer versagte den Dienst, und schwer krank kehrte er im September nach Berlin zurück. Eine allgemeine Apathie kam über ihn, der Puls zeigte kaum noch fünfzig Schläge in der Minute, und eine Verdunkelung des einen Auges gab zur Befürchtung des Schlimmsten Veranlassung. Ein Aderlaß wurde angeordnet, aber schon nach wenigen Minuten sank er in eine tiefe Ohnmacht, um nie wieder zum vollen Bewußtsein zurückzukehren. Und doch lebte er noch länger als ein Jahr. Im Sommer 641 wurde Kyros, der ehemalige Patriarch von Alexandria, zu den Arabern entsandt, um einen Vertrag auszuhandeln. Loyalität gegenüber Konstantinopel scheint allenfalls die hellenisierte Elite empfunden zu haben. So hatten die Araber leichtes Spiel, sobald die reguläre Armee des Kaisers geschlagen war. Allerdings kam es im 8. Jahrhundert auch mehrmals zu Aufständen der christlichen Kopten gegen die muslimischen Herrscher. Hochsommer in Deutschland: Warten auf den Regen. So sieht man im Frühsommer allenorts weiße Blütenwolken. Die Wege in unserer unmittelbaren Nähe führen durch Gründe mit Felsvorsprüngen und rauschenden Bächen. Kindergärten und Schulen sind in Pillnitz, Schönfeld, Schullwitz, Bühlau und Weissig vorhanden. Der Albertplatz in Dresden ist in ca. 25 Min. erreichbar. Das Gebäudeensemble ist nach und nach entstanden. Ein Gasthof, an den 1896 ein Tanzsaal angebaut wurde um große Feiern abhalten zu können und um im Dachgeschoß mehr Übernachtungsgäste zu beherbergen. Hier befindet sich die zu vermietende Wohnung im Dachgeschoss. Die Wohnung hat 6 Räume und bietet auf zwei Etagen bequem Platz für eine große Familie. Der Garten mit Kinderspielplatz, Feuerstellen und Liegewiese sowie eine Sauna kann natürlich genutzt werden. Hundehaltung ist erlaubt. Das Objekt steht unter Denkmalschutz und ist daher von der Energieausweispflicht befreit. Die Loftwohnung wird unmöbliert vermietet, die Objektbilder dienen lediglich als Einrichtungsbeispiel. […]

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Millionen Teufel und Luzifer.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zu seinen Füßen lag ein Heer von Millionen Teufeln, ach, dacht ich, das ist Luzifer. Man kann nicht länger zweifeln! Gott nimm dich meiner Seele an, sonst ist es jetzt um mich getan, erbarme dich doch meiner! Ihr Freunde lachet nicht, fürwahr, mein Irrtum war verzeihlich, umrungen von der Teufeln Schar erschien er ganz abscheulich. Auch war er überdies bewehrt, wie ich gesagt, mit einem Schwert, da muß man sich wohl scheuen! Auch sah er so verteufelt aus, als wäre er besessen, und macht ein schreckliches Gebraus, als wollte er mich fressen. Daher sah ich den guten Mann für jenen großen Teufel an, verzeih mir Gott die Sünde! Zum Teufel - positive und negative Aspekte Auch wollten die Leute erfahren haben, daß er mit dem leibhaftigen Teufel in Verbindung stehe; denn am 7. Oktober 1652 war der Gefangene bei verschlossenen Türen vom Turme gestiegen und hatte mit mehreren Personen auf der Gasse gesprochen und am anderen Morgen sich doch wieder in seinem Gefängnis befunden. Daher schritt man zur Inquisition und verschickte die Akten an den Leipziger Schöppenstuhl, welcher auf die Tortur erkannte, um ihm das Geständnis seines Bundes mit dem Teufel abzupressen. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar Dulichius wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. Diesen verdroß das höllische Spiel des Teufels sehr, und er beschloß, demselben ein Ende zu machen. Von diesem Augenblicke an war es mit dem Jagdvergnügen des Teufels aus, kein Hund stellte mehr einen Edelhirsch oder packte ein Wildschwein. Der beste Finder verlor die Spur, und wenn ja ein Stück Wild dem Teufel oder seinen Jägern in den Schuß kam, so prallten die Pfeile und Jagdspieße von dessen Haut ab, als wären dieselben mit Stahl gepanzert. Der Teufel tobte und lästerte gewaltig über das angebliche Ungeschick seiner Leute und Hunde. Da merkte der Teufel, daß er einen mächtigeren Gegner habe, der ihm einen Weidmann gesetzt, den er mit all seinen Teufelskünsten nicht bewältigen konnte. […]

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Die Minnesänger.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Zu dem Wettgesange schreiten Minnesänger jetzt herbei; Ei, das gibt ein seltsam Streiten, Ein gar seltsames Turnei! Phantasie, die schäumend wilde, Ist des Minnesängers Pferd, Und die Kunst dient ihm zum Schilde, Und das Wort, das ist sein Schwert. Hübsche Damen schauen munter Vom beteppichten Balkon, Doch die rechte ist nicht drunter Mit der rechten Lorbeerkron'. Wärme läßt sich gern umminnen, Aber Licht entfesselt der Gedanken Schwärme, Und Gedanken stoßen Dolche in die Därme. Wünsche machen Schulden aus dem Überfluß, Jeder Wunsch muß von der Zukunft borgen. Als mögliches Medikament nannte er das Schmerzmittel Percocet oder ähnliche Substanzen. Sie durchstoßen deinen Himmel, drin sie wohnen, Wenn sie oft auf feuerigen Rossen Ungebändigt durch den Nachtraum schossen. Dass du Sieger geblieben bist, hat mir das Geschrei meiner Tullia bezeugt; ich wünsche dir zu deinem Siege Glück, dir und auch der Tullia. Er trat am 14. Meine Mutter lief auf Callias zu, umarmte ihn und rief: Mein Sohn, hast du wacker gefochten? Louis wegen gesundheitlichen Problemen absagen. Haben unverhofft auch Erfüllung eingehändigt Wünschen unterm nächsten Buchenbaum, Wünschen, die sich wie die Knaben dann verfluchen. Einzelheiten nannte er nicht. April wieder in derselben Stadt auf, musste im Anschluss aber wieder Shows in St. Neue Bäume rauschen an der Straße Mit der Blätterlungen scheuer Masse. Prince hatte zwei Wochen vor seinem Tod Konzerte in Atlanta abgesagt. Er begründete dies damit, dass es ihm nicht gutgehe. Du wirst schon fühlen, dass ich lebendig bin! versetzte ich. Lass mich's nur fühlen, du kannst mir keinen grösseren Gefallen tun, ruft er, indem er mir einen Kuss gibt. Ach, was für einem grausamen und unartigen Mann hast du mich überantwortet! Ich bin jetzt in Wahrheit dein Eidam, antwortete er, ich habe in Wahrheit eine Gattin. Er glorifizierte das deutsche Mittelalter, die Minnesänger und das Nibelungenlied, und es gelang ihm, eine eher düstere Periode glänzend erscheinen zu lassen. Ausgezeichnet, antwortete ich; wenn auch der Weg sehr schwierig war, bin ich doch endlich zu dem ersehnten Genuss gelangt. Leider trugen diese Vorlesungen dazu bei, den Romantikern eine theoretische Untermauerung zu liefern. August Wilhelm dichtete nicht, hielt jedoch von 1801-04 in Berlin Vorlesungen über die Geschichte der romantischen Literatur. […]

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