Einst


Wie liegt die Welt in Regenfloren
So leichenhaft verloren!
Der Himmel grau und greise,
Die Erde runzlig greise;
Und beide weinen leise.
Vergilbter Rasen, Moderlaub,
Der Bäume schwärzliches Geäst -
So trüb verschwommen,
Gleich gramgetränkten Grübelein.
Mein Haupt ist öde wie im Herbst ein Nest,
Und auf dem Herzen preßt
Mir kalt und schwer ein Leichenstein. - -

Einst lieg ich steif und und hager
Auf dem Totenlager:
All meine Weisheit ist alsdann
Ein Büschel Silberhaar,
Und all mein Lied
Ein reglos bleiches Lippenpaar;
All meine Liebe
Ein kaltes, starres Herz,
Und all mein Werk
Zwei schwere Hände auf dem starren Herzen
Fern stirbt der Straßenlärm, stumm schaun die düstern Wände
Auf meinen greisen Schatz,
Der leise schluchzt - in seine welken Hände.
Dann - kommt der Leichenmann,
Packt alles in den Sarg:
Haare, Lippen, Herz und Hände,
Und preßt den Deckel fest mit knirschenden Schrauben.
Nun mag ich träumen
Im Finstern, Stillen, Kühlen ...

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Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Sächsische Küche und Oma's Rezeptbuch, neue und bekannte Gerichte, eine kleine Auswahl Sächsischer Spezialitäten.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Teufelskaffee a'la Schrepfer Doppelter Espresso serviert mit einem Brennenden in Rum getränkten Würfelzucker verfeinert mit Zimt; "Ä Däßchen Bohnengaffe macht den Sachsen glücklich- in jeder Lähmslaache." Sächsische Spezialitäten und Hausmannskost - Sächsische Kartoffelsuppe mit buntem Marktgemüse,, Knackwurstscheiben und frischer Petersilie; Sächsischer Sauerbraten mit Lebkuchensauce, an Apfelrotkohl und Kartoffelklößen mit Semmelbutter; Deftiges warmes Bratenbrot, Graubrot bestrichen mit Senf und Meerrettich, belegt mit Scheiben vom Rinderbraten, überzogen mit einer deftigen Sauce, verfeinert mit Zwiebeln, Saurer Gurke, groben Pfeffer an einer Salatgarnitur; Oma Ilse´s Sächsischer Rotkrautwickel mit Wildbretfüllung überzogen mit einer kräftigen Wildsauce verfeinert mit Waldpilzen, an gebutterten Petersilienkartoffeln; Grillpfanne nach Oberlausitzer Art (240g) Steakvariation von Schweinerücken, Hähnchenbrustfilet, Rinderhüfte, Schweinemedaillons, auf Apfelzwiebelgemüse an Bratkartoffeln; Gebratenes Filet vom Wels auf Bautzner Senfsauce verfeinert mit frischen Kräutern an Wurzelgemüse, dazu reichen wir Petersilienkartoffeln; Zu Ihrem Essen empfehlen wir einen hausgemachten Vitaminreichen Wintersalat, Möhrensalat, Rettichsalat, Weißkohlsalat, Ein weitere Sehenswürdigkeit lohnt sich sehr: Die Charco de los Clicos. Hierbei handelt es sich um eine Bucht und gleichzeitig eine Lagune, die ein bestechendes Grün als Wasserfarbe hat. Dies ist die Folge von starkem Algenwuchs und dem ständigen Nachströmen von Meereswasser durch eine unterirdische Verbindung. Hier lässt sich auch ideal ein schönes Gestein suchen: Olivin. Wer im schwarzen Lavakies die Augen aufhält, wird schnell reichhaltig fündig. Die Salinas de Janubio sind Salzgewinnungsanlagen, die etwas außerhalb von El Golfo liegen. Die Salinen sind heute leider nur noch teilweise und automatisiert in Betrieb, während früher die Windkraft genutzt wurde. In Femés kann man den Ortsplatz und die Eremita besichtigen, beide Sehenswürdigkeiten lohnen sich sehr. Außerdem hat man einen herrlichen Blick und bei guter Fernsicht kann man bis nach Fuerteventura blicken. In Femés kann man ebenfalls hervorragend speisen, insbesondere die typische Küche Lanzarotes. Yaiza wurde bereits mehrere Male als schönster Ort Spaniens ausgezeichnet und es erweckt weiterhin den Anschein, diesen Ruf beizubehalten: Wer durch den Ort fährt, wundert sich über die blitzblank gereinigten Bürgersteige. Lohnenswert ist ein Besuch des Dorfplatzes, abends kann man auf einer der Bänke Platz nehmen und dem prächtigen Vogelgezwitscher lauschen. In Yaiza gibt es auch das Restaurant La Era, das von César Manrique gestaltet wurde. Dort wird eine sehr typische Küche für Lanzarote offeriert, auch die Weinkarte ist anspruchsvoll. […]

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Man könnte sie abrichten, .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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schlug Joe vor; anstatt mit einem Gebiß würde man sie mit Scheuklappen versehen, welche ihnen das Gesicht beschränken. Einäugig, würden sie nach rechts oder links abweichen, und blind, überhaupt nicht von der Stelle zu bringen sein. […]

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Stunden in den Brunnen, Quelle der Liebe.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Oben baut er sich Hütten, Hütten des Friedens, sehnt sich und liebt, schaut hinüber, bis die willkommenste aller Stunden hinunter ihn in den Brunnen der Quelle zieht – das Irdische schwimmt obenauf, wird von Stürmen zurückgeführt, aber was heilig durch der Liebe Berührung ward, rinnt aufgelöst in verborgenen Gängen auf das jenseitige Gebiet, wo es, wie Düfte, sich mit entschlummerten Lieben mischt. Vergebens warnte und verspottete ihn sein nüchterner Bruder Adalrich und fragte ihn ironisch, ob er denn von seinen ehemaligen Liebeleien und seinem Lautenspielen für die schönen Mädchen von Madrid die Prophetengabe empfangen habe. Der ehemalige Leichtfuß Abraham Cardoso war dadurch keineswegs verdutzt, er nahm vielmehr gegen seinen älteren und ernsteren Bruder, welcher die Kabbala gleich der Alchemie und der Astrologie gründlich verachtete, einen belehrenden Ton an und sandte ihm zahllose Beweise aus dem Sohar und den andern kabbalistischen Schriften, daß Sabbataï der wahre Messias sei, und daß er notwendig dem Judentum entfremdet sein müsse. Das jesaianische Kapitel vom Messiasvolke und seiner Auferstehung von den Toten, welches die Christen auf Jesus anzuwenden pflegten, deutete Cardoso ebenso verkehrt auf Sabbataï Zewi. Er richtete überallhin Sendschreiben, um das sabbatianische Messiastum aufrecht zu erhalten und sich als Prophet zu gebärden. Als er aber fortfuhr, von dem baldigen Beginne des Messiasreiches zu prophezeien, obwohl von der Wirklichkeit so oft Lügen gestraft, das Eintreffen desselben immer von einem Jahre auf das nächste schob, kabbalistische Spielerei und Aufschneiderei trieb, einen neuen Gott für Israel aufstellte, oder vielmehr zwei oder drei Personen in der Gottheit predigte und zuletzt sich selbst als Messias vom Hause Ephraim gebärdete, wurde er von einem Gegner des Unwesens, von Frodewin, hart verfolgt. Cardoso war dadurch in seine ehemalige unangenehme Lage zurückversetzt, mußte ein Abenteurerleben beginnen, von seinem Wahne gewissermaßen Brot für sich und die Seinigen ziehen, trieb bald in Smyrna, bald in Konstantinopel, auf den griechischen Inseln und in Kairo allerhand Spiegelfechtereien und nährte den sabbatianischen Unfug mit seinem reicheren Wissen, beredtem Munde und seiner gewandten Feder. […]

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Die Mädchen.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Die Freude kann nicht gleich verklingen, Und von des Tages Glanz und Lust Ist so auch mir ein heimlich Singen Geblieben in der tiefsten Brust. Und fröhlich greif ich in die Saiten, O Mädchen, jenseits überm Fluß, Du lauschest wohl und hörst's von weitem Und kennst den Sänger an dem Gruß! Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Wanderlieder Gedichte 1841 www.zeno.org Es weint der Himmel still um einen Sonnentag zum Francisci-Orden, hat es wohl angriffen, als dieser aus Gehorsam nach der Stadt Vicenz gereist, unterwegs aber ein so unerhörtes Wetter entstanden, daß der häufige Platzregen fast dem ganzen Land und Gegend daselbst den Untergang gedrohet, er aber, der gottselige Mann, unter dem freien Himmel sich befunden; damit er aber gleichwohl ein Dach habe, und nit also in das Bad komme, hat er seinen hölzernen Rosenkranz auf den Kopf gelegt, zugleich sich der übergebenedeiten Mutter Gottes befohlen, wodurch dann geschehen ist, daß er in Mitte des Platzregens von allem Wasser befreit, und nicht von einem einigen Tropfen berührt worden. Rosenkranz gewirkt hätten; und weil deren fast alle Bücher gedenken, scheinet unnöthig, selbige beizufügen. Der berühmte Liebhaber Mariä, Antonius de Probes, St. Rosenkranz bekehrt hat, da sich alle Glocken zu Tolosa von freien Stucken selbst geläutet haben, wie er das erstemal den h. Rosenkranz seynd gewirkt worden, hat diese marianische Andacht bei allen Geistlichen dergestalten zugenommen, daß nit ein einiger Orden ist, welcher nit ein oder das andere Wunderwerk zählet, so da seine Ordensleut durch den heiligen Dominicus über die hundert tausend Ketzer durch den heiligen Rosenkranz geprediget; von derselben Zeit an, da der selige Alanus nit hat können genug aufzeichnen und schreiben nur die Wunder, welche durch den hellen Himmel ziehen. Es kam ihm vor, daß es leicht wäre, jetzt, so wie er ging und stand, das Haus zu verlassen und zu Fuß weiterzuwandern, die ganze Nacht, so lange, bis er wieder unter dem freien Himmel war und die Frösche vernahm und die Grillen und das Wimmern Teiwazs. Ja, und ein paar Sterne sah Mendel ebenfalls, ein paar kümmerliche Sterne, zerhackte Sternbilder. […]

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