Einst


Wie liegt die Welt in Regenfloren
So leichenhaft verloren!
Der Himmel grau und greise,
Die Erde runzlig greise;
Und beide weinen leise.
Vergilbter Rasen, Moderlaub,
Der Bäume schwärzliches Geäst -
So trüb verschwommen,
Gleich gramgetränkten Grübelein.
Mein Haupt ist öde wie im Herbst ein Nest,
Und auf dem Herzen preßt
Mir kalt und schwer ein Leichenstein. - -

Einst lieg ich steif und und hager
Auf dem Totenlager:
All meine Weisheit ist alsdann
Ein Büschel Silberhaar,
Und all mein Lied
Ein reglos bleiches Lippenpaar;
All meine Liebe
Ein kaltes, starres Herz,
Und all mein Werk
Zwei schwere Hände auf dem starren Herzen
Fern stirbt der Straßenlärm, stumm schaun die düstern Wände
Auf meinen greisen Schatz,
Der leise schluchzt - in seine welken Hände.
Dann - kommt der Leichenmann,
Packt alles in den Sarg:
Haare, Lippen, Herz und Hände,
Und preßt den Deckel fest mit knirschenden Schrauben.
Nun mag ich träumen
Im Finstern, Stillen, Kühlen ...

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Das wandernde Haus in Zinnwald, der große Bergsturz zu Altenberg, Ratschläge und wissenswerte Angaben zum Erzgebirge.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Günstigste Zeit zum Besuche des Erzgebirges, Nadelhölzer und Laubhölzer, kurze Wanderungen an warmen und heiteren Tagen, Schnee- und Rauhfrost, Täler und Höhen des Erzgebirges, Fichtelberg, Keilberg, Oberwiesenthal, Pöhlberg, Annaberg, Auersberg, Eibenstock, Kipsdorf, Rittersgrün, Altenberg, Johanngeorgenstadt, Gottesgab, Annaberg, Ehrenfriedersdorf, Schneeberg, Zwönitz, Mückenberg, Greifenstein, Pleßberg, Silvesterfeier, Hörnerschlittenfahrt, Unterkunftshäuser, erzgebirgische Weihnachtskunst, Altenberger Bergwerke. Nach einigen Momenten in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants vor Ort gelangt der Reisende auf seinem Streifzug durch die steinerne Stadt an Architekturen wie der Teynkirche, dem Kloster Strahov oder der astronomischen Uhr entlang. Auf zwei Ebenen kann der Urlauber folglich zahlreiche Erkenntnisse erringen oder einfach nur baff vor so einer wirkungsvollen Errungenschaft aus dem Jahre 1410 staunend verharren. Wenn er nun seinen Rundgang fortsetzt, wird er vom Veitsdom mit rundherum pastellfarbenen Bürgerhäusern, der Kapelle des Karolinums oder mittels eines faszinierenden Ausblicks vom Pulverturm über die gesamte Moldaustadt vollkommen in einen staunenden Bann gezogen werden. Zudem informiert diese wissenschaftliche Apparatur mittels Sonnen- und Mondzeiger über die jeweilige Verschiebung und kann außerdem über die Tierkreiszeichen sowie den Apostellauf Auskunft geben. Wie paralysiert wird der Gast vor dieser technischen Errungenschaft in vollkommener Faszination innehalten, repräsentiert die Orloj neben astronomischen Anzeigen und der Uhrzeit ein meistergültiges Kalendarium. Anschließend lohnt eine Rundfahrt im Straßenbahnnetz, bei der man einige fesselnde Ecken Prags aufgezeigt bekommt und einige Male unter monumental wirkenden Stadtbögen hindurch fährt nicht ohne Grund wurde das Zentrum 1992 zum Weltkulturerbe ernannt. Im Stadtbild beeindruckt den Besucher bereits das Rathaus am Altstädter Ring. […]

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Im Walde.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Es zog eine Hochzeit den Berg entlang, Ich hörte die Vögel schlagen, Da blitzten viel Reiter, das Waldhorn klang, Das war ein lustiges Jagen! Und eh ich's gedacht, war alles verhallt, Die Nacht bedecket die Runde, Nur von den Bergen noch rauschet der Wald Und mich schauert im Herzensgrunde. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Er sorgte rege für das Ansiedelungswesen und insbes. für die Niederlassung von Deutschen in den slawischen und magyarischen Ländern, um das deutsche Element in diesen Gebieten zu stärken. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. Die gänzliche Aufhebung der Leibeigenschaft in Fortsetzung der schon von Maria Theresia begonnenen Urbarialgesetzgebung war das dauerndste Resultat der Josephinischen Gesetzgebung; das Patent für Böhmen und Nebenländer erschien 1. Nov. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Ähnliche Schwankungen zeigten Verordnungen über die Bücherzensur und Pressfreiheit; Schillers »Räuber« und die deutsche Übersetzung von Voltaires Schriften blieben verboten. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. Mitteilungen des stellvertretenden Kommandeurs der Milizen der (Zusammenfassung mehrerer Meldungen) Unter Vorspiegelung einer Rotation der Abteilungen der ukrainischen Streitkräfte führt das Kommando der ATO eine Konzentration von Truppen im Bereich von Schirokino durch, wo mit dem Ziel des Verdeckens ihrer Handlungen abschreckender Granatbeschuss auf die Nacht-Beobachter erfolgt. […]

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Bilder-Ferienwohnung-Bulowski.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Bilder Ferienwohnung Bulowski in Dresden Weixdorf, .... Mietpreis inkl. Endreinigung und Pauschale für Strom, Gas, Wasser, Heizung, alle Preise inkl. MwSt. Dresden Strehlen - Dresden Ferienwohnung - Dresden Appartements - Dresden FeWo - Später siedelte er nach Dresden über, wo er bei der Sachs. Nachdem 1865 eine allgemeine Amnestie für alle wegen des Mai-Aufstandes Verurtheilten ergangen war, wurde er wieder in die Liste der Advocaten aufgenommen und eröffnete 1867 in Dresden eine Anwaltsexpedition. Anfang 1869 trat er auch in das Stadtverordnetencollegium zu Dresden ein und nahm an allen communalen Angelegenheiten regen Antheil. Er hatte auch einen Zettel, den er mit Fensterblei geschrieben, nebst einem Packet in dem Gefängnis liegen lassen, welches Treutter nach Dresden geschickt hat. Steinbach erklärte sich auch bereit, schriftlich zu widerrufen und fügte die Bitte bei, daß der Widerruf nächsten Sonntag in der Schloßkapelle zu Dresden abgelesen werden möchte. als noch die Postwagen zwischen Dresden und Bautzen verkehrten und die hellen Klänge des Posthornes in Schmiedefeld gehört wurden, geschah es in einer mondhellen Frühlingsnacht, daß einem Postknechte, der eben am Kapellenberge vorüberfuhr und ein lustiges Stücklein geblasen hatte, vom Berge her ein graubärtiges Männlein winkte. Das Gewölbe bebt. Die Erde zittert. Der leichtfertige Postknecht aber wird von unsichtbaren Händen erfaßt und fortgeschleudert, so daß er besinnungslos am Boden liegen bleibt. Als der Unvorsichtige aus seiner Ohnmacht erwachte, lag er draußen am Berge auf einem Feldrande. Jenseits des Grabens standen ruhig die Pferde mit dem Postwagen. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Der Postknecht raffte sich auf, in seinen Gliedern fühlte er furchtbaren Schmerz. Nur mit Müh und Not erkletterte er wieder seinen Kutschbock. Nun fuhr er in das Dorf hinein, wo man ihn längst erwartet hatte. Über das Erlebte schwieg er. Am andern Morgen findet er in seinen Taschen anstatt der Edelsteine und Goldstücke Lehmklumpen und kleine Feldsteine. So hatte der arme Postknecht durch seinen wohlgemeinten Dank das ihm winkende Glück verscherzt. Er ist seit jener Nacht noch oftmals am Kapellenberge, ein lustiges Stücklein blasend, vorübergefahren, aber den Gang zu dem im Berge verborgenen Schatze hat er nicht wieder gesehen. […]

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Nur die Lippen im Traum gesehn.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dein Angesicht so lieb und schön, Das hab ich jüngst im Traum gesehn, Es ist so mild und engelgleich, Und doch so bleich, so schmerzenbleich. Und nur die Lippen, die sind rot; Bald aber küßt sie bleich der Tod. Erlöschen wird das Himmelslicht, Das aus den frommen Augen bricht. Quelle: Heinrich Heine Buch der Lieder Lyrisches Intermezzo Junge Leiden - 1817-1821 Buch der Lieder Hamburg 1827 www.zeno.org Ein Traum was sich bei näherer Bekanntschaft mit der Südsee der Traum von diesem großen Festland in eine Menge größerer und kleinerer Inseln auflöste, bewahrte wenigstens Australien in seinem Namen die alte Bezeichnung. Was er entdeckte, verkündigte er auch alsbald dem staunenden Europa. Seine in englischer und französischer Sprache abgefassten Reisebeschreibungen machten ungeheures Aufsehen. In Deutschland wurden die Entdeckungen namentlich durch seinen Begleiter auf der zweiten Reise, unsers Landsmann Reinhold Forster, bekannt. Schließlich gesellten sich zu ihnen auch Leute, welche die Gabe hatten, die neuentdeckte Inselwelt in Europa populär zu machen, wie Kotzebue und Chamisso. Besonders der letztere war es, der durch seine bekannten Dichtungen ein liebliches Phantasiegemälde nach dem andern vor dem deutschen Lesepublikum erstehen ließ. Man sprach zu der Zeit von den Südseeinseln wie von einem wiedergefundenen Paradies. Ihre zum ersten Male geschaute Naturschönheit übte einen mächtigen Zauber auf die nordischen Besucher aus. Aber auch in der Beschreibung der Eingeborenen sparte man die Lobsprüche nicht. Das heitere, glückselige Leben jener Naturkinder wurde in Deutschland und England geradezu sprichwörtlich. Man ließ sich hierin auch nicht durch die Tatsache beirren, dass Cook auf seinen späteren Reisen schon heftige Zusammenstöße mit diesen vermeintlichen Paradiesbewohnern hatte; Enttäuschungen, die sich in der Folgezeit noch häuften. Die Südsee-Schwärmerei war nun einmal Mode geworden, und immer neue Forscher und Abenteurer zogen aus, die so schnell berühmt gewordenen Inseln zu besehen. Hinter ihnen kamen unternehmende Kaufleute in immer wachsender Zahl, dann Pflanzer; endlich in der Neuzeit auch die auf Kolonialerwerb ausgehenden Vertreter der Großmächte. […]

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Gegen zwei Uhr schwebte der Victoria .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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bei einem köstlichen Wetter unter einem glühenden Sonnenschein, welcher den geringsten Luftzug absorbirte, über der 350 Meilen von der Küste gelegenen Stadt Kaseh. Er befand sich noch hundert Meilen von Kaseh, einer bedeutenden Niederlassung im Innern Afrikas, entfernt, wohin die Reisenden, von einer südöstlichen Luftströmung begünstigt, zu gelangen hofften; sie flogen mit einer Schnelligkeit von vierzehn Meilen (die Stunde) dahin; die Führung des Luftschiffes wurde hiebei ziemlich schwierig, man konnte sich nicht zu hoch erheben, ohne das Gas bedeutend auszudehnen; denn das Land hatte an und für sich schon eine mittlere Höhe von 3000 Fuß. Wenn sich dagegen über mir, unter mir, neben mir ein müßiger, geist- und talentloser Tagedieb einfallen läßt, von Morgens bis Abends durch Bearbeitung seiner Geige, seines Pianos, seiner Trompete unausgesetzt Tonwellen in mein Zimmer zu senden, die mir die Nerven zerrütteln, jede geistige Sammlung unmöglich machen, ja durch die Gleichzeitigkeit mit anderen Tonwellen eine Disharmonie erzeugen, die an das wütendste Heulen nächtlicher Kater erinnert, so giebt mir die conventionelle Rücksichtslosigkeit unserer Gesetzgebung absolut kein Mittel zur Hand, dieser brutalen Eingriffe in mein allerpersönlichstes Recht mich zu erwehren. Seine Exzellenz bückte sich, um den Brief aufzuheben. Der Luftschiffer aber, der sich noch immer höchst unbehaglich fühlte und offenbar weiter nichts in Rotterdam zu verrichten hatte, begann im gleichen Augenblick Vorbereitungen zu seiner Abreise zu treffen; und da er, um den Aufstieg zu ermöglichen, genötigt war, Ballast auszuwerfen, fiel jeder einzelne von dem halben Dutzend Säcke, die er, ohne ihren Inhalt zu entleeren, einen nach dem andern herunterwarf, unglücklicherweise auf den Rücken des Herrn Bürgermeisters, der infolgedessen nicht weniger als ein halbes dutzendmal angesichts sämtlicher Leute von Rotterdam Purzelbaum schlug. Es ist jedoch nicht anzunehmen, daß der große Underduk diese Unverschämtheit von seiten des alten Männchens ungestraft hinzunehmen gesonnen war. Es heißt im Gegenteil, daß er bei jeder der sechs Umdrehungen einen betonten und wütenden Zug aus der Pfeife tat, die er die ganze Zeit krampfhaft festhielt und (so Gott will) bis zum Tag seines Hinscheidens festzuhalten beabsichtigt. […]

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