Einst


Wie liegt die Welt in Regenfloren
So leichenhaft verloren!
Der Himmel grau und greise,
Die Erde runzlig greise;
Und beide weinen leise.
Vergilbter Rasen, Moderlaub,
Der Bäume schwärzliches Geäst -
So trüb verschwommen,
Gleich gramgetränkten Grübelein.
Mein Haupt ist öde wie im Herbst ein Nest,
Und auf dem Herzen preßt
Mir kalt und schwer ein Leichenstein. - -

Einst lieg ich steif und und hager
Auf dem Totenlager:
All meine Weisheit ist alsdann
Ein Büschel Silberhaar,
Und all mein Lied
Ein reglos bleiches Lippenpaar;
All meine Liebe
Ein kaltes, starres Herz,
Und all mein Werk
Zwei schwere Hände auf dem starren Herzen
Fern stirbt der Straßenlärm, stumm schaun die düstern Wände
Auf meinen greisen Schatz,
Der leise schluchzt - in seine welken Hände.
Dann - kommt der Leichenmann,
Packt alles in den Sarg:
Haare, Lippen, Herz und Hände,
Und preßt den Deckel fest mit knirschenden Schrauben.
Nun mag ich träumen
Im Finstern, Stillen, Kühlen ...

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Die Schreiber.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und wie ich hinaustrat zur Schwelle, Da blühten die Bäume schon all Und Liebchen, so frühlingshelle, Saß drunter beim Vogelschall. Und eh wir uns beide besannen, Da wiehert' das Flügelroß – Wir flogen selbander von dannen, Daß es unten die Schreiber verdroß. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Sängerleben Gedichte 1841 www.zeno.org Werber Hof und Haus Die Werber »O Frühling, wie bist du helle! Ade nun Hof und Haus!« Und jubelnd auf den Schwellen Mit fröhlichen Gesellen Wandert der Dichter aus. Doch ihre Lieder wecken Rings leises Zischeln bald, Kobold' aus allen Hecken Erweisen sich mit Necken Gar wunderbar im Wald. Liebchen Du hättest so heiss Aus lustiger Bude Spendet der Acquarol Wasser, Limonen und Eis. Bald, mein Schätzchen, Von deiner Liebe erzürnt Die Hofrichterin Einen traurigen Gedanken, Siehe da, das Kind des Nordens! Es lächelt ironisch, Und dennoch seufzet sie: Ach halt. Wie hierin, so ging eine neue belebende Wirkung auch auf kunstgewerblichem Gebiet. Die Herren waren es wohl? Aber mein Liebchen ist doch damit nicht zu vergleichen! ästhetisch, Die Damen von zartem Gefühl. Ein Blumengurt, ein Myrtenhut Kühlt Liebchen vor des Sommers Glut. Doch an den Fensterscheiben Wer mahlte die Blätter da? Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh ich wieder aus. aus. Denselben beherrschenden Einfluß, den der Wiener Maler auf das zeitgenössische Kunstgewerbe ausübte, hatte auf die künstlerische Industrie und das künstlerische Handwerk seiner Tage. Gab es eine neue Spontinische Oper, wer anders, sagt Fontane, als Schinkel konnte die Decorationen, gab es ein fürstliches Begräbniß, wer anders als Schinkel konnte die Zeichnung zu Monument oder Grabstein entwerfen? Klarer Himmel von Frühling bis Herbst, versteht ihrs im Norden? Das ganze Kunsthandwerk dieser wichtige Zweig modernen Lebens ging unter seinem Einfluß einer Reform, einem mächtigen Aufschwung entgegen. Die Tischler und Holzschneider schnitzten nach Schinkelschen Mustern, Fayence und Porzellan wurden nach Schinkel gewebt. Das Kleinste und das Größte nahm edlere Formen an: der altväterische Ofen, bis dahin ein Ungeheuer, wurde zu einem Ornament, die Eisengitter hörten auf, eine bloße Anzahl von Stangen und Stäben zu sein, man trank aus Schinkelschen Gläsern und Pokalen, man ließ seine Bilder in Schinkelsche Rahmen fassen und die Grabkreuze der Todten waren Schinkelschen Mustern entlehnt. […]

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Simple Live Musik.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Unse Name ist unsere Leidenschaft. Einfach die Musik unplugget oder als Band, in jedem Fall genau das Richtige für Ihre Feier. Sie wollten schon immer mal eine Band für sich und Ihre Freunde, Familie, Bekannte oder Kollegen spielen lassen!? Wir setzen Ihre Ideen gemeinsam mit Ihnen um. Live Musik macht Ihr Event zu etwas ganz Besonderem. Zeitlos gute Musik - CCR - Status Quo - Electra - Puhdys - Karat - The Beatles - Keimzeit - Sportfreunde Stiller - Chip Trick ... […]

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Schatten, Tränen feuchter Glanz.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Offen und zugleich geschlossen Liegt solch Leben vor uns da, Mild von feuchtem Glanz umflossen, Denn durch Tränen sieht man ja. Alles ist versöhnt, verziehen, Alles gut und beigelegt, Wie die letzten Schatten fliehen, Wenn aufs Tal die Nacht sich legt. Quelle: Vermischte Gedichte Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Auch ich war so vom Leben in der Weltstadt herumgeworfen worden und konnte also am eigenen Leibe die Wirkungen dieses Schicksals erproben und seelisch durchkosten. Ich sah noch eines: der schnelle Wechsel von Arbeit zur Nichtarbeit und umgekehrt, sowie die dadurch bedingte ewige Schwankung des Ein- und Auskommens. Wo er für sich und seine eigenste Person eintrat, in den privaten Verhältnissen des alltäglichen Lebens, war er eine wenig erfreuliche Erscheinung: kleinlich, geizig, unschön in fast jeder Beziehung. Dies Aristokratische, wenn geglüht in leidenschaftlicher Erregung, konnte momentan zu wahrem Adel werden, aber solche Momente weist sein Leben in nur spärlicher Anzahl auf. Auf dem mit Rasen überdeckten Kirchenplatz, etwa hundert Schritte vom Grabe entfernt, erhebt sich ein hoher, zugespitzter Feldstein mit einer Eisenplatte. Dazu kam das Gerücht in die Stadt, daß er in Wien zur katholischen Kirche übergetreten sei und sein eigenes Geständnis, daß er eine Nuß besitze, mit deren Hilfe er sich unsichtbar machen könne, und daß ihm ein aus Haaren geflochtener Kranz die Herrschaft über die Geister des Schattenreiches verleihe. Die Schmerzen waren fürchterlich. Endlich öffnete sich die Türe zur Schreckenskammer. Aber schon bei dem Anblicke der Marterinstrumente erklärte der Unglückliche, er bekenne, daß er einen Bund mit dem Teufel gemacht habe, mit dessen Hilfe er auch vom Turme herabgestiegen sei. Am 6. November 1654 widerrief er zwar seine Aussage, aber es half ihm dies nichts. Er wurde für einen Zauberer, Hexenmeister und Teufelsbündler erklärt, und man sprach über ihn das Todesurteil aus. Da halfen nun nicht mehr die Bitten und Tränen des unglücklichen Gefangenen. Die Feinde wollten ja über ihn triumphieren. Caspar er wurde am 8. Juli 1655, nach einer anderen Angabe bereits am 3. Juni, auf dem Marktplatze in Kamenz öffentlich mit dem Schwerte hingerichtet. Seine letzten Worte waren: Mein Gott und Vater, in deine Hände befehle ich meinen Geist! So starb ein Mann, der das Opfer seiner Feinde und des furchtbaren Aberglaubens seiner Zeit geworden war. Das waren die Zustände der so oft gepriesenen guten, alten Zeit. […]

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Allgemeines über das Zittauer Gebirge nordwärts der Hauptverwerfung.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Das Zittauer Gebirge erhebt sich als steile Mauer über die Granitfläche des Zittauer Beckens mit ihrer Braunkohlenausfüllung. Zahlreiche Vulkaneruptionen bilden, Schwarzen Basalt, Grauschwarzen Klingstein (Phonolith) und zwar entstanden Kuppen, Decken, Mauerförmige Spaltenausfüllung, Stilartige Ausfüllungen von zylindrischen Kanälen. Als der Basaltschmelzfluß sich abkühlte und verfestigte, schrumpfte seine Masse und wurde durch Schrumpfungsrisse in Säulen (rechtwinklig zur Abkühlfläche) zerlegt (Teufelsmauer am Johannisstein u. a.). Klingstein zerlegte sich mehr zwiebelschalig (Lausche, Hochwald). Durch die Hitze der Lava ist der benachbarte Sandstein geglüht (gefrittet). Dabei ist er durch Kieselsäureausscheidungen sehr hart und porös geworden (Mühlstein). Der Sandstein des Zittauer Gebirges ist sehr brauchbar. Besonders zeichnet sich der bei Jonsdorf vorkommende Sandstein durch seine Qualität aus. Erklären muß man sich das damit, daß dieser Sandstein in der Nähe der Glutspalten lagert. Reiseziele, die sie auch interessieren könnten sind die Massenei, ein Rest des vom römischen Geschichtsschreiber Tacitus beschriebenen Herocynischen Waldes der sich 60 Tagesreisen weit nach Norden erstreckte. Eine Urkunde aus dem Jahre 1241 berichtet von der Grenze zwischen dem Markgrafentum Meißen und der böhmischen Oboe aus Sitz beziehungsweise dem Bischofsamt Stolpen. Der Name Massenei kann von dem oberwendischen Wort mjezown für Grenze oder der Waldmast für Schweine (Masterei) abgeleitet sein. In Kriegszeiten dienten die Massenei den Einwohnern der Umgebung als Zufluchtsort. Die Landesherren gingen in der Massenei zur Jagd. Bis 1892 wurde die Massenei vom König für die Jagd genutzt. Am 11. August 1929 wurde die Waldidylle westlich der Bornematzenbrücke eingeweiht. Am 04.07.1929 vernichtete eine Naturkatastrophe etwa 21.000 Festmeter Holz. Am 23.07.1935 wurde das Masseneibad eingeweiht. Von 1961 bis 1991 befanden sich am Kreuzungsbereich "Kleiner Stern" eine Fla Raketenstellung der NVA in einem 360 Hektar Sperrgebiet. Der Masseneiwald mit den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen ist Landschaftsschutzgebiet. Jetzt ist die Kreuzung am kleinen Stern der Ausgangspunkt des Sagenwanderweges. […]

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Der Reporter sagte zu dem Seemann.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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daß er ihn an dieser Stelle erwarten solle, wo er ihn wieder aufsuchen werde, und ohne einen Augenblick zu verlieren, stieg er das Ufer in derselben Richtung hinan, die einige Stunden vorher der Neger Nab eingeschlagen hatte. Dann verschwand er schnell hinter einem Vorsprung der Küste; so sehr trieb es ihn, etwas vom Ingenieur zu erfahren. […]

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