Graue Stadt

Fern in Winterdunst versunken
Liegt die graue Stadt. -
Auf bereifter Wiese
Träumt ein Frühgeborener
Von einer Stadt des Lichtes. - - -

In frostigen Dünsten, die zum Himmel qualmen,
Verblutet die Sonne.
Ein weißes Birkenkind mit bebenden Reisern
Starrt bang in die Blutung
O stirb nicht, Mütterchen Sonne!

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An eine Sängerin - Als sie eine Romanze sang.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Ich denke noch der Zaubervollen, Wie sie zuerst mein Auge sah! Wie ihre Töne lieblich klangen Und heimlich süß ins Herze drangen, Entrollten Tränen meinen Wangen – Ich wußte nicht, wie mir geschah. Nach Bekunden des Autors war der ursprüngliche Zauberberg zunächst als heiterironisches Gegenstück, als Satyrspiel zu der erst 1912 vollendeten Novelle Der Tod in Venedig gedacht. Ihre Atmosphäre sollte die Mischung von Tod und Amüsement sein, die Thomas Mann beim Besuch seiner Frau im Sanatorium von Davos kennengelernt hatte. Die Faszination des Todes, der Triumph rauschhafter Unordnung über ein der höchsten Ordnung geweihtes Leben, die im Tod in Venedig geschildert ist, sollte auf eine humoristische Ebene übertragen werden. Und so stellt Der Zauberberg in vielerlei Hinsicht die Antithese zur genannten Novelle dar: Dem etablierten Schriftsteller Gustav von Aschenbach steht hier ein junger, unerfahrener Ingenieur gegenüber, dem schönen polnischen Knaben Tadzio die asiatischschlaffe Russin Madame Chauchat, der totgeschwiegenen Cholera in Venedig schließlich die offen zur Schau gestellte Tuberkulose im Sanatorium. 1873 erfolgte ein neuerlicher Einbruch. Der Eisenbahnbau war zum Stillstand gekommen und die gesamte Stahlwirtschaft erlitt einen lang anhaltenden Tiefstand bis ca. 1879. Danach ging es bei der Phoenix AG wirtschaftlich, aber auch technisch wieder aufwärts. Im Jahr 1880 gelang es dem Ingenieur Franz Freudenberg beim Phönix in Laar (Duisburg-Ruhrort) erstmals, einteilige Rillenschienen zu walzen. 1881 kaufte die Phoenix wie viele andere Eisenwerke das Thomassche Entphosphorisierungs-Verfahren, 1884 wurde der erste Thomasstahl erblasen, der allerdings zunächst nicht die nötige Härte aufwies für die Herstellung von Schienen. Abhilfe schuf das von Phoenix entwickelte und patentierte Kohlungsverfahren, nach welchem das fast vollständig entkohlte Eisen nach dem Abgießen durch Zusatz von Kokspulver auf jede beliebige Härte gebracht werden kann. Daher gab Betrügden-Tod sein letztes Geheimnis denn auch erst preis, als die Gewöhnung an die Pariser Genüsse, die Erfolge und die befriedigte Eitelkeit ihm den so schwachen Dichter mit Leib und Seele zum Sklaven gemacht hatten. In dem Augenblick, als Luciens Erfolg winkte, konnte also der kleinste Stein unter dem Fuß eines dieser drei Wesen den Zusammenbruch des phantastischen Baues einer so verwegen errichteten Glücksstellung herbeiführen. Auf dem Opernball hatte Rastignac den Vautrin des Hauses Vauquer erkannt, aber er wußte, daß ihm, wenn er plauderte, der Tod bevorstand; daher tauschte der Liebhaber der Frau von Nucingen mit Lucien Blicke, in denen sich auf beiden Seiten unter scheinbarer Freundschaft die Furcht verbarg. Im Augenblick der Gefahr hätte Rastignac offenbar mit größtem Vergnügen den Wagen geliefert, der Betrügden-Tod zum Schafott führen sollte. Jeder wird jetzt erraten, von welcher finstern Freude Carlos ergriffen wurde, als er von der Liebe des Barons von Nucingen erfuhr, denn er erkannte mit einem einzigen Blick, welchen Nutzen ein Mann seiner Art aus der armen Esther ziehen konnte. […]

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Hier im Tiefgeheimen auf dem Sofa auf dem Tische ....

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Seh ich zärtliche Augen von Einst, sanfte Hände fassen mein Haupt, auf meinen Lippen glühendes Saugen. O bleibe, liebewarmer Mund! So wird mein schmachtend Herz gesund, wie flammenroter Mohn, aus thauiger Flur geraubt, vom Welken heimlich sich erholt am Kusse des Wassers im Glase und von der heimischen Wiese träumt. Träumen will auch ich, von meiner Wiese träumen von dir, mein Lieb - Ein Stübchen mit lichten Gardinen, über die graue Straße hoch emporgehoben zum sonnigen Blau, wo weiße Wolken weiden und blitzende Tauben kreisen. In Mitteleuropa begeben sich Teichmolche sehr frühzeitig nach Ende des Frostes (im Tiefland oft schon ab Februar) auf Wanderschaft zu ihrem Laichgewässer. Im Wasser sind die Tiere sowohl tag- als auch nachtaktiv. Geht das Weibchen auf das Werben ein, indem es auf den Partner zuschwimmt, kriecht das Männchen rückwärts und bewegt seinen Schwanz wellenartig. Dabei gelangt die Spermatophore in die Kloake des Weibchens. Berührt ihn das Weibchen mit der Schnauzenspitze, setzt er eine Spermatophore auf dem Grund ab. Daraufhin stoppt das Männchen, stellt sich quer und bugsiert das Weibchen mit seinem Schwanz etwas zurück. Nun bewegen sich beide weiter, bis das Weibchen mit seiner Kloake über dem Samenpaket angelangt ist. Trifft ein Männchen im Gewässer auf ein Weibchen, beginnt es dieses zu beschnüffeln und präsentiert sich mit seiner Flanke, um ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Zwischendurch zeigt das Männchen sich wieder von seiner Breitseite, um seinen Rückenkamm und seine Färbung zu präsentieren. Bei diesen teilweise peitschenartigen Wedelbewegungen werden dem Weibchen Sexualduftstoffe zugefächelt. Gelingt dies, fängt das Männchen an, seinen Ruderschwanz nach vorne zu knicken und in Vibrationen zu versetzen. Im gleichen Jahr eingeführte Verstärkerfahrten zwischen Niedersedlitz und Lockwitz entfielen im Jahr darauf wegen zu geringer Nachfrage wieder fast vollständig. Nach der Teilzerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude in den 1980er Jahren rekonstruiert. Diesem lag ein Entwurf zugrunde, den er gemeinsam mit seinem engen Freund, dem Oberbaurat und späteren Direktor der Bauakademie Johann Carl Ludwig Schmid, entwickelt hatte. Zunächst war der Betrieb der Bahn ein Verlustgeschäft, auch weil die Bahn kaum für den Güterverkehr genutzt werden konnte. Bis 1913 war es gelungen, schwarze Zahlen zu schreiben. […]

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Snurkers Kinners.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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De Klock sleit acht, nu Kinners, go Nacht. Man gau un man fixen herut ut de Büxen, man flink ut de Schoh un rinne int Stroh. De Klock sleit negen, de Oellsten, de sägen, de Lütt, mit sin Snuten, kann ok all wat tuten. Dat isn Konzert, is wirkli wat wert. De Klock sleit tein, nu, Olsch, ward dat fein, nu legg di man slapen, du häst dat schön drapen, nu klingt dat erst recht, ik snurk asn Knecht. Mit Ausnahme von acht auf Capri verfassten Gedichten schrieb Rilke die meisten in Paris und Meudon nieder. An den Anfang beider Bände stellte er mit Früher Apollo und Archaïscher Torso Apollos Verse über Skulpturen des Dichtergottes. […]

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Was, ein paar Monate .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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hier herumliegen, während wir uns in England gut amüsieren könnten, bloß um zu wissen, ob Mary Jane angesteckt ist oder nicht? Du bist wohl nicht gescheit. Ja, Fräulein Mary Jane wünschte auch, Sie möchten das bestellen. Sie sagte: bringe den Onkeln Harry und William von mir Gruß und Kuß und sage ihnen, ich sei nur geschwind zu einem kleinen Besuch über'n Fluß gegangen zu Herrn - Herrn - was ist der Name der reichen Familie, auf die Ihr Onkel Peter so viel hielt? - Ich meine die, welche […]

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