Spöttische Geister

Der Straßenwächter fährt zusammen,
Entweicht zur nahen Hausthür
Und schmiegt sich fröstelnd in die Nische.
Drüben an der Anschlagsäule
Zerren spöttische Geister
Am Papierbefehle
Der hohen Obrigkeit
Und wirbeln den Fetzen mit Straßenspreu.

Hinter der Mauer im Hofe
Hebt der einsame Baum
Zu den Lüften flehende Arme
Und stöhnt und wimmert:
"Nehmt mich mit!
Reißt mich aus!
Fort aus steinerner Wüste,
Aus dumpfigen Kerkermauern
Hinaus ins himmlische Freie
Zu sonnefrohen Geschwistern!

Quelle:
Einsiedler und Genosse von Bruno Wille
Berlin 1894
www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH

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Data News

Sachsen, Lausitzer Granit, Erzgebirge, Sächsische Schweiz und Dresdener Talbecken.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Alles Land östlich der Elbe hat an der erzgebirgischen Bewegung nicht mehr teil genommen. Diesem Land gehört, wenn auch nicht in politischer Hinsicht, zum Lausitzer Granitgebiet, dessen Richtung, durch das hercynische System vorgeschriebe, von Nordwest nach Südost geht. Der Lauf der Elbe in Sachsen zeigt uns diese Richtung an und an ihrem rechten Ufer ist die Lausitzer Bergmasse schroff abgebrochen und zeigt, wenn auch in mäßigeren Verhältnissen als das Erzgebirge, gegen das Elbtal einen steilen Bergrand. Auch hier ist an einer Verwerfungsspalte das Land abgesunken und bildet ein Talbecken, in dessen Mitte Dresden liegt. Hier haben wir nun jene in ihrer Größe bescheidenen, aber nach ihrem Naturcharakter doch wichtigen Landschaften vor uns, denen unsere eingehende Beschreibung gewidmet ist: die Sächsische Schweiz und das Dresdener Talbecken. Vom östlichen Horizont kriecht blasses Tageslicht über die Ebene, Gras wiegt sich raschelnd im Wind. Als er vor die Hütte tritt, grunzt der zottige Moschusnochse zweimal heiser und stemmt sich schwerfällig auf die Hufe, sein Atem dampft in der klaren Morgenluft. Mitten im Raum leuchtet schwach etwas Glut, darüber steht auf dem eisernen Dreibein ein rußiger Kessel. An diesem Tag im März wacht er früh auf, durch das schmale Fenster fällt noch kein Licht. Mit einem Bambusrohr bläst seine Mutter in die Asche, bis Flammen aufzüngeln und das Teewasser zu summen beginnt. Über dem Dach aus gespaltenen Schieferplatten liegt eine schmale Mondsichel, der Himmel ist indigoblau. Abgewetzter roter Drillich mit einer Gummikappe vorn, Strümpfe besitzt er nicht. Tenzin Sonam reibt sich die Augen, streift seine Hose über und schlüpft in die billigen chinesischen Turnschuhe. Er hatte eine der Hauptspitzen seiner Entdeckungsreise beinahe erreicht, und ließ sich, das Fernglas im Auge, nicht einen einzigen Winkel dieses geheimnißvollen Landes entgehen. Die alte Sage, welche diese Berge zu der Wiege des Nils machte, kam der Wahrheit nahe, weil dieselben den Ukerewe-See, das angebliche Reservoir der Wasser des Großen Stromes, begrenzen. Der Tage des morgens zur Abreise mit Geschwindigkeit und Fernglas am Auge die Vorbereitungen zur Abreise. Joe zerschmetterte die Hauer des Elephanten mit dem glücklich wiedergefundenen Beil. Der nun in Freiheit gesetzte Victoria führte die Reisenden mit einer Geschwindigkeit von achtzehn Meilen gegen Nordosten davon. Lausitzer Granit Erzgebirge Sächsische Schweiz […]

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Daß diese Völkerschaften Menschenfresser sind..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Auf diese Mittheilungen hin - Ist das wirklich wahr? - Freilich; man hat auch behauptet, daß diese Eingeborenen wie gewöhnliche Vierfüßler mit einem Schwanze versehen seien; aber bald hat man erkannt, daß dieser Appendix nur den Thierfellen, mit denen sie bekleidet sind, angehört. Hundsköpfe? Sehr bequem zum Bellen und äußerst brauchbar für Menschenfresser! Was leider auf Wahrheit beruht, ist die Wildheit dieser nach Menschenfleisch lechzenden Völker. Ich wünsche nur, daß ich ihnen nicht zu viel Appetit einflöße, versetzte Joe. Da haben wir's, sagte der Jäger. Meine Meinung ist die, Herr Dick: Wenn ich einmal gefressen werden muß, so soll es zu Ihrem Nutzen und zum Vortheil meines Herrn sein. Aber diesen Mohren zur Nahrung zu dienen! Pfui, ich würde mich zu Tode schämen! Karten zu zeichnen versucht, und meine Absicht ist, unsern Weg auf einer derselben zu verfolgen, und sie erforderlichen Falls zu verbessern. Der Abend verläuft ohne weitere Vorkommnisse. Er sitzt gerade in einem stattlichen Restaurant und ihm werden die schönsten Meeresfrüchte und das prachtvollste Fleisch aufgetischt. Kerzen erhellen den Tisch und lassen den Rotwein tiefrot und das Bier golden schimmern. Doch er bringt nur zwei Bissen des Bratens herunter. Er sitzt deprimiert da und auch die vielen freundlichen Konferenzteilnehmer können ihn mit ihren Gesprächen nicht aufheitern. Ihm fehlen die richtigen Worte für die Gespräche dieser weißen Europäer, also bleibt er von den gehobenen Diskussionen über Kohlendioxidausstoß und Säuregehalt der Weltmeere ausgeschlossen. Trotz Abratens aller Befragten von Forney bis zur FDA fühlt sie sich gut. Das wohl bekannteste Restaurant Leipzig verspricht nicht zu viel. Er vermisst seine Familie, seinen Lieblingsschlittenhund, seinen Iglu und vor allem die Freiheit, die er nur in der wilden Natur spürt. Für das Deichselbrot und die Abendmahlzeit zahlten die Fuhrleute insgesamt 75 Pfennige. Er bittet Hans, ihn zurück ins Hotel zu begleiten, während die anderen Teilnehmer Wein trinken und Stachelbeertorte essen. […]

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Wie schade! Ein so nützlicher Baum mit so schönen Nüssen!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In dieser Jahreszeit, nämlich zu Anfang April, dem Monat, der dem October unserer nördlichen Erdhälfte entspricht, d.h. also gegen Anfang des Herbstes, fehlte es ihnen noch nicht an Belaubung. Vorzüglich erkannte man Kasuarbäume und Eukalypten, deren einige im Frühlinge ein dem orientalischen ganz gleichkommendes Manna liefern mußten. In den Lichtungen erhoben sich wohl auch australische Cedern, bedeckt mit jener Moosart, die man in Neu-Holland Tussac nennt. Die Kokospalme dagegen, welche sich auf den Pacifischen Archipelen so reichlich vorfindet, schien der wahrscheinlich unter zu hohem Breitengrade liegenden Insel gänzlich abzugehen. Nach der Weltwirtschaftskrise, als sich das kulturelle Leben stärker entwickelte, und von der jungen Generation stark mitgetragen wurde, hat man sich der schönen Sitte vom Faschingsrichter erinnert. Es war 1937 oder 1938, als sich auf Initiative von Johann Greschner, Endes-Hans und mehrerer interessierter Schmiedshauer, junge Burschen im Saal der Gast- wirtschaft Josef Richter, im Konsum zusammenfanden, um den Faschingsrichter zu ermitteln. Der Vater blieb auf dem Sofa, die Photographie legte er sachte neben sich. Am Donnerstag vor Fasching (Gaidoinarschtog) wurde gewählt. Im Zuchthause war für die Feiertage eine Aufführung geplant. Bei der Wahl ging es lebhaft zu, da ein großer Kreis von Helfern gebraucht wurde. Nicht nur der Richter, auch sein Gefolge mußte mit absoluter Mehrheit gewählt werden. Der alte Brauch vom Faschingsrichter war in Schmiedshau für längere Zeit unterbrnochen. Die Elevatoren würden in ausgestorbenen Häusern auf- und niedergehen. Alles in allem war das schöne Mädchen recht drollig. Wenn sie lachte, erschien ein reizendes Grübchen in ihrem Kinn. Die Feuer würden erlöschen oder wie rasend um sich greifen. Wo er auch eintrat, überall wurde er mit Vergnügen empfangen. Neben dem Faschingsrichter mußte der Nebenrichter, 12 Geschworene, 1 Schenk, 4 Bittleute und 4 Lujen gewählt werden. Mit einem Worte, Bakluschin war in einer erregten Stimmung. Das war gewöhnlich nach den Schneestürmen, die im Winter recht oft vorkamen. Gelingt sie, so ist der Beyfall dem Stück versichert. Ein Wort gab das andere, und wir kamen ins Gespräch. Die Ärzte hatten erklärt, das Übel habe sich aufs Rückenmark geworfen. Ich habe mich jederzeit sorgfältig bey allen Gothanern, um Ew. Im Zuchthause war für die Feiertage eine Aufführung geplant. Arn blieb in Natalies Kreis gebannt, saß auch bei Tisch neben ihr. […]

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