Straße

"Das Licht in uns ist zur Finsternis geworden; und die Finsternis, in der wir leben, ist furchtbar geworden."
Tolstoi.


An düster ragenden Häuserwällen
Durch flammenbesäte steinerne Schlucht
Branden die rasselnden Wagen, die Menschen -
Wie Wellen in klippiger Meeresbucht -
Der rote Vollmond taucht empor.

Die Menge wühlt und drängt und stößt;
Jedweden kümmert nur seine Not -
Wie auf dem Deck des lecken Schiffes,
Das in den Tod zu sinken droht -
Der rote Mond schaut düster drein.

Auf glattem Bürgersteige kauert kauert -
Gleichwie am Felsenriff das Wrack -
Ein Mann mit vorgesunknem Kopfe,
Zur Seite einen Lumpensack -
Der Vollmond blickt mit düstrer Glut.

Die Leute auf dem Bürgersteige
Treiben vorbei und blicken kalt;
Die Pferdebahn beglotzt im Rollen
Mit grünem Auge die Gestalt -
Der rote Mond schaut düster drein.

Dort drüben lockt die blutige Flamme
Dem Schnapswirt manchen Gast ins Haus;
Und öffnet sich die dunstige Schenke,
Dringt Schelten und Gejohl heraus -
Der Vollmond blickt mit düstrer Glut.

Des Handelshauses Fensterreihe
Ist noch vom Gaslicht grell erhellt;
Papier und Pult und blasse Schreiber;
Der Chef durchzählt des Tages Geld -
Der Vollmond blickt mit düstrer Glut.

Nun heult vom Hofe die Maschine
Zur Vesper; da entläßt das Thor
Viel arbeitsmatte Blusenmänner;
Nur der Fabrikschlot stößt empor
Zum roten Monde schwarzen Rauch.

Ein würdiger Bürger kommt geschritten,
Den Lump am Steige trifft sein Blick;
Entrüstet mit dem Kopfe schüttelnd
Geht er zu Bier und Politik -
Und zornrot glüht der volle Mond.

Quelle:
Einsiedler und Genosse von Bruno Wille
Berlin 1894

Nein, nein, Massa .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Tom, Jim nix brauchen solche Nachruhm! Schlang' kommen un beißen Jim tot - nein, Jim nix brauchen Nachruhm! O, dann sein zu spät zu probieren, wenn Schlang' erst beißen arme Jim! Massa Tom, Jim wollen thun alles, was sein nix zu dumm und unvernünftig - aber wenn Massa Tom un Huck bringen Klapperschlang' für Jim zu zähmen - Jim brennen durch, brennen gleich durch - sofort durch - soviel sein sicher! Jim, sei doch nicht so verrückt! Ein Gefangener muß ja irgend ein zahmes Lieblingstier haben und wenn sie's bis jetzt noch nie mit einer Klapperschlange probiert haben - nun, dann ist's um so mehr Ruhm und Ehre für dich, der erste zu sein, der das thut. Leichter wird es dir nie mehr im Leben gemacht werden, dir großen Nachruhm zu sichern! Und hier spielt es eben eine Rolle, dass jeder Einzelne von uns versucht, sich als Person zu verhalten, die von den ihren mit Begriffen wie Ehre, Aufrichtigkeit, Treue, Edelmütigkeit, guter Mut, Tapferkeit, Solidarität etc. in Verrbindung gebracht wird, denn somit Angst ihre Meinung zählen und Wirkung erzielen, auch wenn es vielleicht jeweils nicht immer den ersten Eindruck erweckt, dass es so ist. Natürlich muss der Kampf mit der Zeit ausgeweitet werden. Dunkler Phoenix hat diesbzezüglich einen ausgezeichneten Vorschlag im Sinne einer Interessengemeinschaft gemacht. Es wären auch noch andere Gefässe denkbar, so z. B. die von Codreanu damals in Rumänien gegründete Legion Erzengel Michael bzw. die spätere Eiserne Garde, deren Mitglieder sich für freiwillige Hilfs- und Baueinsätze zur Verfügung stellten. Der kriegerische Kampf, die Ultima Ratio, wird früh genug kommen und ich habe keine Angst davor, aber es ist m. E. nicht an uns, diesen zu starten. Wir erwähnten schon, daß er noch nicht jede Hoffnung aufgegeben hatte. Manchmal plätscherte auch ein leicht zu überschreitender Bach quer durch das Gehölz. Auch unsere Braut ist glücklich unter die Haube gekommen. Die mit etagenartig stehenden Bäumen besetzte Erhöhung bildete einen jede Aussicht beschränkenden grünen Vorhang. […]

Read more…

Und was denn das sind weder Seemöven, noch Wasserschwalben!.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Pencroff; meiner Treu, man könnte sie für Tauben halten.- Gewiß, aber das sind wilde, sogenannte Felstauben, entgegnete Harbert, ich erkenne sie an den zweimal schwarz gestreiften Flügeln, an den weißen Schwanzfedern und dem aschgrauen Gefieder. Da nun die Felstauben eßbar sind, so müssen wohl ihre Eier ganz vorzüglich munden, und vorausgesetzt, daß sie noch solche in den Nestern ließen ...- Würden wir diesen keine Zeit lassen, auszukriechen, höchstens in Form von Omelettes, fiel ihm Pencroff fröhlich in's Wort.- Worin willst Du aber Eierkuchen backen, fragte Harbert, etwa in Deinem Hute?- Sehr gut, erwiderte der Seemann, doch ein solcher Hexenmeister bin ich nicht. Wir werden uns demnach mit gesottenen Eiern begnügen müssen, und ich stehe Dir dafür, mein Junge, daß ich auch die härtesten nicht verachten werde!" […]

Read more…

Winter Speisekarte - Schmiedeschänke - Die Gaststube mit gemütlicher familiärer Atmosphäre..

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Aus dem Suppentopf - Klare Entenconsommé, Entenkraftbrühe mit angeschwenkten Wintergemüse sowie Entenbruststreifen; Cremige- Tomatensuppe verfeinert mit Basilikum- Pesto und Croutons; Championcremesuppe verfeinert mit gehackter Petersilie und Sahne; zu allen Suppen reichen wir Ihnen Baguettebrot; Salate und Vorspeisen - Winterliche Salatkomposition von marinierten Winterlichen Gemüse, wie Karotten, Chicorée, Weißkohl, Rettich, umlegt mit zarten Feldsalat und hausgezogenen Keim Sprossen; Marinierter Chicorée Salat mit Orangenwürfeln und gehackten Wallnüssen, beträufelt mit pikant- süßen Himbeerdressing dazu Baguettebrot; Gebratene Rinderhüftstreifen auf gedünsteten Chicorée mit einem feinen Dijonsenf- Zwiebeldressing; Zartes Würzfleisch überbacken mit Käse, dazu getoastetes Baguettebrot und ein kleines Salatbukett; Cremige Championpfanne gebratene Champions verfeinert mit Zwiebeln, Schinkenwürfeln und einer Spur Knoblauch sowie frischen Rahm, überbacken mit Käse, dazu reichen wir Kräuterbaguette; Deftiges Bratenbrot mit Bratenscheiben belegtes Mischbrot, verfeinert mit Senf, Meerrettich und frisch gemahlenen Pfeffer garniert mit Gewürzgurken und Keimlingen, dazu reichen wir einen kleinen Salatteller; Herzhafte Käse- Gänseschmalzbrote mit eingelegten Champions, Knoblauch, und Paprika an einem bunten Salatbukett; Rührei mit Räucherlachssteifen auf gegrillten Weisbrotscheiben an einem bunten Salatbukett bestreut mit frischen Keimlingen und Frühlingszwiebeln; Zu unseren Keimlingen: Die knackig frischen Keimlinge verschiedener Pflanzensamen, - die Sprossen- sind sehr beliebt. Kaum ein anderes Gemüse ist - vor allem im Winter- so vitaminreich. Auch in einer so kurzen Zeit ist es nicht möglich sich selber Gemüse zu ziehen und zu ernten. Sprossen sind sehr kalorienarm, da sie viel Wasser enthalten, auch ihr Ballaststoffgehalt ist höher als der anderer Gemüsesorten. Die Keimlinge werden am besten roh oder nur ganz kurz erhitzt gegessen. So werden die Vitamine weitgehend erhalten und sie sind schön knackig. Unser Aktuelles Fischangebot entnehmen Sie bitte der Angebotstafel oder erfragen es bei Ihrer Bedienung. Vegetarische Gerichte - Gemüse Reispfanne, Gebratener Reis mit Streifen von Paprika, Möhren, Lauch, frischen Sprossen, Zwiebeln und scheiben von Champions verfeinert mit frisch gehackten Kräutern; Gegrillte Räucherlachsscheiben auf gemischten Salatblättern der Saison mit einem erfrischenden Dijonsenf- Dill- Dressing, dazu reichen wir Kräuterbaguette […]

Read more…

Kirchenrath unter Vorsitz des Cultusministers.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
Filed under Uncategorized | Comments (12)

Die gegen Ende des Jahres nochmals tagende Ständeversammlung nahm am 25. Novbr. das Gesetz über Aufhebung des Lehnsverbandes an welches die Oberlehnsherrlichkeit unentgeltlich beseitigte, für das lehns- und afterlehnsherrliche Obereigenthum dagegen eine Entschädigung gewährte. Im Jahre 1851 wurden die Deutschen Grundrechte aufgehoben. Die Eröffnung des außerordentlichen Landtages, in welchem die Linke nur schwach vertreten war, erfolgte am 20. Jan. 1852. Derselbe vernahm die Nothwendigkeit den Bundestag wieder zu beschicken und die in Folge davon sich ergebende Errichtung eines neuen, den Bundesgrundgesetzen entsprechenden Wahlgesetzes, votirte dann das Gesetz über Wiedereinräumung des privilegirten Gerichtsstandes an die ehemals reichsunmittelbaren Familien und am 25. Febr. den Wahlmodus nach der im Wahlgesetz vom 6. April 1852 vorgeschriebenen Weise. Frühstück esse ich nicht so richtig, es sei denn es ist noch etwas vom Abend da, und meistens trinken Christoph und ich morgens nur eine Tasse Kaffee. Am Nachmittag ist bei mir meistens nicht mehr so viel los. Doch das zusammen essen macht Spaß, die Leute sind nett und man hat eigentlich immer etwas zu lachen. Da ich zur Arbeit nahezu ausschließlich abwärts fahre muss ich auf meinem Nachhauseweg logischerweise ordentlich strampeln und bei 30 Grad kann einem dann schon mal ganz warm werden. Zwischen 16 und 17 Uhr fahre ich wieder nach Hause und brauche meistens erstmal eine Dusche. Dann freu ich mich sogar auf die kalte Dusche, auch wenn die morgens natürlich nicht so nett ist. Es gibt jeden Tag Reis, dazu Matooke, Posho, Süßkartoffel oder Cassava (Maniok) zusammen mit Bohnen, Groundnuts oder etwas, das aussieht wie kleine Wassermelonen und sehr bitter schmeckt. Die Köchin Rita kocht local food, doch meistens sehr lecker! Leider konnte mir noch niemand einen Namen dafür sagen. Manchmal fahre ich zum Nile Rivers Camp, dem mit Abstand schönsten Platz in Jinja, manchmal muss ich einkaufen oder ich treff mich nochmal mit Malte. […]

Read more…

Data News