Im Feuernest des Herdes

"Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir weise werden!"
(Moses.)
"Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde ...
Darum fürchten wir uns nicht, wenn gleich die Welt unterginge, und die Berge mitten ins Meer sänken."
Psalmist.

Im Feuernest des Herdes ruht
Verloren mein düstres Auge;
Und grübelnd starrt die Glut
Zurück mit rotem Auge. -
Glut, was starrst du?

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Auge im Glanz .

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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In diesen Tagen allen Ängste fern, seh ich mich um zum Abendstern, der schillernd wichtig wie eine weiße Wasserrose, euphorisch wie ein Weissager, am milchigen Himmelszelt erscheint. Wölkchen schwimmen goldfischgleich; Das graue Samenkorn gruselt; natürlich blitzt es auf im windgewellten Weiher; erwachte Wasserspatzen zirpen zufrieden und sabbeln im neuartig durchhauchten, wellenden Rohr; zumal aus thauversilberten Stielen steigt die Alaudidae, das Auge im Funkeln, himmelwärts mit freudestrahlendem Tirili. (Klausner ebenso wie Parteifreund seitens Wille Hauptstadt von Deutschland Positive und negative Ängste durch Feuer an verschiedenen Orten der Stadt angelegt. Binnen einer Viertelstunde stand alles in voller Glut. Wo Feuer ist, da ist auch Wind; der erhub sich sehr stark u. trieb von der Kirche übers Schloß. Da fing auch der Siebenspitzige Turm mit an, u. das Feuer drang aus demselben in den Lederboden, wo Holz und brennende Materie genug war. In drei Stunden war alles getan. Von allen kurfürstlichen Gebäuden unter der Schösserei u. im Hahnewalde, die nach Beschaffenheit derselben Zeit schön waren, wurden Aschehaufen. Von der Stadt aber, in- u. außerhalb der Ringmauer, blieb nichts übrig, als das Crucifix auf dem Kirchhofe, so Gott auch diesmal erhalten, ferner des Wildpretwärters Haus am Kurfürstlichen Tiergarten, die kleine Begräbniskirche u. dazu noch eine niedrige Hütte am Altstädter Wege. Der Feind, welcher gute Beute gemacht u. unter anderem 186 Stück Pferde u. Vieh mitgenommen, sahe von ferne zu u. dachte, das ganze Schloß würde daraufgehen u. die Leute in demselben entweder verderben oder herausfallen müssen. Aber was die Gottlosen gerne wollten, ist verdorben und verloren. Das Gebet derer, die im freien Felde herumgejagt, in Sträuchern beschädigt u. ausgeplündert oder sonst in Ängsten waren, drang durch die Wolken zum himmlischen Vater. Gott erhörte das Seufzen u. Weinen derer, die in der Burgkapelle auf den Knieen lagen u. die Hände emporhoben. Er ließ wohlgeraten die Arbeit der munteren Weiber, die aus dem tiefen Brunnen (denn das Röhrwasser der künstlichen Wasserleitung hatten die Feinde zerstört und abgeschnitten) Wasser zum Löschen trugen, u. der Männer, die Wasser ins Feuer gossen. […]

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Intermezzo.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Dein Bildnis wunderselig Hab ich im Herzensgrund, Das sieht so frisch und fröhlich Mich an zu jeder Stund. Mein Herz still in sich singet Ein altes, schönes Lied, Das in die Luft sich schwinget Und zu dir eilig zieht. Quelle: Joseph Freiherr von Eichendorff. Gedichte 1841 www.zeno.org Heirate mich aus dem ersten Rammstein-Album Herzeleid war das erste Stück, dem von den Medien totalitäre Parolen nachgesagt wurden. Die Hei-Rufe der Gitarristen Kruspe und Landers wurden fälschlicherweise als Heil-Rufe gedeutet. Mittlerweile gebraucht Lindemann pseudototalitäre Parolen wie in den Texten zu Mein Land, Rammlied, Führe mich und Links 2 3 4 als provokatives Stilmittel. Ich will, Haifisch und Waidmanns Heil sind diesem Motiv ebenfalls zuzurechnen, jedoch in abgeschwächter Form. Oftmals wird diesen Texten der provokativfaschistische Unterton erst durch die Interpretation akustisch wie optisch gegeben. Der slowenische Philosoph Slavoj iek sagte hierzu: So wie Charlie Chaplin in Der große Diktator Hitler zwischen Gebrabbel nur Apfelstrudel und Wiener Schnitzel sagen lässt, so sabotiert Rammstein auf obszöne Weise die faschistische Utopie. Dort aber, wo im Schaum der Strudelreichen WellenDie Salz-Mine unweit Bevieux. Die Wut des trüben Stroms gestürzte Wälder wälzt,Der dabei fließende Waldstrom. Rinnt der Gebürge Gruft mit unterirdschen Quellen, Wovon der scharfe Schweiß das Salz der Felsen schmelzt. Des Berges hohler Bauch, gewölbt mit Alabaster, Schließt zwar dies kleine Meer in tiefe Schachten ein; Allein sein ätzend Naß zermalmt das Marmor-Pflaster, Dringt durch der Klippen Fug und eilt, gebraucht zu sein; Die Würze der Natur, der Länder reichster Segen Beut selbst dem Volk sich an und strömet uns entgegen. […]

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Wanderung Gebergrund - Gaustritz Nickern Rippien.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Von Florenz an der Elbe gelangt man rasch ins Bündnis 90/Die Grünen, besonders bei sommerlich enormen Luftwärme rentiert sich ein Trip in deine mickrigen Dresden umgebenden kinder Täler, wo oft ein geringer Bach durch den Wald plätschert. Ebenso wie aufgrund der Tatsache den Gebergrund der sich zwischen Goppeln, Babisnau und Possendorf ist. Der Oberlauf des Geberbachs fließt in nordöstlicher Richtung an Rippien, Golberode und Goppeln vorbei, unterhalb der verfallenen Gebergrundmühle wird der Geberbach im großen Teich aufgestaut wird. Die folgende Staudamm Kauscha dient dem Hochwasserschutz und wurde 1985 fertig. Weil der eher kleine Geberbach bei Dauerregen gefährlich anschwellen kann, wurde das Hochwasserrückhaltebecken erbaut. In Nickern entsteht der Bach in den städtischen Raum Dresdens ein. Im Stadtteil Prohlis wird er überirdisch im Prohliser Landgraben geführt, anschließend in der Kategorie der Mügelner Straße in Reick und der Straße Moränenende in Dobritz im unterirdischen Videochannel. Nahe der Kiesgrube Leuben vereinigt er sich abermals oberirdisch mit einem Abzweig des Lockwitzbachs, dem Niedersedlitzer Flutgraben und mündet bei Tolkewitz in deine Elbe. Vorweg vor 4000 Altersjahren befand sich im Bereich der B 170 eine Besiedlung, im Jahr 1311 erfolgte die allererste aktenmäßige Nennung als Panewycz als slawische Niederlassung. Bald erzielten wir die ersten Häuser des Dorfes Kauscha, welches erst seit 1999 zu Elbflorenz gehört. Bannewitz zählt Beginn des 20. Jahrhunderts zur Amtshauptmannschaft Elbflorenz, Possendorf andererseits zur Amtshauptmannschaft Dipps. 1952 sein die dereinst noch selbständigen Gemeindeteile dem nagelneuen Kreis Freital zugeschlagen. Nach der Begebenheit des Landkreises Freital mit dem Stadtkreis Stadt wird Bannewitz 1994 Teil des nagelneuen Weißeritzkreises. Über den Speichersee spannt sich eine hohe Zahnbrücke der Bundesfernstraße A17. 1999 vereinen die Gemeinden Possendorf und Bannewitz; wobei der Bannewitzer Bezirk Kauscha nach Dresden eingemeindet wird. Im August 2008 geht Bannewitz mit dem Weißeritzkreis in den neugebildeten Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über. […]

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Kerzen blinzeln.

Posted by Admin on Mai 12, 2008
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Und im Saal die Kerzen blinzeln Durch das flutende Gedränge; Und die lauten Pauken wirbeln, Und es schmettern die Drommeten. »Sind ja eiskalt deine Hände!« Flüstert Clara, schauerzuckend. »Sprachest ja, ich sollte kommen!« Und sie treiben fort im Strudel. Strudel sind neu am Ufer hängen zu bleiben bedeutet, sich durch die sechs Sinne und ihre Objekte verwirren zu lassen. Zu sinken bedeutet, von Gier und Verlangen unterjocht zu werden. Im Grund stecken zu bleiben bedeutet, sich nur um die eigenen Wünsche zu sorgen, nur auf die eigenen Vorteile und das persönliche Ansehen bedacht zu sein und das Ziel der Erleuchtung zu vergessen. Aus dem Wasser gefischt zu werden bedeutet, sich in Zerstreuung zu verlieren, die Zeit mit Menschen von schlechtem Charakter zu vertun, statt mit der Übung fortzufahren. Sich in einem Strudel zu verfangen bedeutet, durch die fünf Arten der Begierden gebunden zu sein, es bedeutet, sich in Begierden nach guten Essen, nach Sexualität, Geld, Ruhm und Schlaf zu verfangen. Von innen zu verfaulen bedeutet, ein Leben unechter, heuchlerischer Tugend zu führen, die Gemeinschaft zu täuschen und das Dharma für die Erfüllung der eigenen Wünsche zu nutzen. Das klingt abstrakt und ist doch so einfach am eigenen Leib erlebbar: Zum Beispiel in der Playing Kitchen, die die Playing Artists regelmäßig für unterschiedlichste Gruppen organisieren für Lehrerinnen und Senioren, Architekten, Pfarrerinnen oder Geflüchtete. Gemeinsam einen Strudelteig zu ziehen und zu dehnen, ermöglicht eine ganz neue Form von Begegnung, strahlt Riemer. Dabei stellen die Playing Artists die Küchengeräte, einige Zutaten und den Raum abgesehen davon braucht es nur die Phantasie der Teilnehmenden. Muss ein Brötchen überhaupt rund sein, oder kann es auch aus vielen kleinen Kügelchen bestehen, Schlangen- oder Würfelform haben? Wer bestimmt, was sich Brotaufstrich nennen darf? Wie schmeckt Heimat? Und überhaupt wie schmecken die Dinge wirklich? Versuche mal, etwas anderes als nur lecker zu sagen, ermuntern die Playing Artists. Denn alles und jeder hat seinen besonderen Geschmack. […]

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